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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Tolle Erfolge bei Mehrkampf-DM  spike

Waiblingen, 20./21. September: Mit zahlreichen Bestleistungen und den Plätzen drei und vier durch Semir Kamhawi und Stefan Heilmann kehrten die LTV-Leichtathleten erfolgreich von den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Waiblingen heim. Mit knapp 1500 Teilnehmern aus 400 Vereinen ist es jährlich die größte Wettkampfveranstaltung des Deutschen Turnerbunds, der traditionell zuständig für Schleuderball und Steinstoßen auch einen rein leichtathletischen Mehrkampf im Programm hat.

Für diesen konnten sich bei den Landesmeisterschaften vom LTV Bad Dürkheim gleich sieben Athleten qualifizieren. Andrea König-Werner sammelte in der Seniorenwertung ab 30 Jahre bei kühler Witterung mit ihren 13,94 Sekunden im Sprint die meisten Mehrkampfpunkte. Die Wachenheimerin glänzte weiter mit 4,71 Meter im Weitsprung und auch für die 8,41 Meter im Kugelstoßen wurden noch über zehn Punkte notiert, inm der Gesamtabrechnung belegte sie Rang sieben. Direkt dahinter platzierte sich mit Astrid Wulfert eine weitere LTV-Starterin, die allerdings lediglich mit den 3:45 Minuten im Lauf zufrieden war. Die beste Platzierung der Dürkheimer Athleten erzielte mit Semir Kamhawi ebenfalls ein „Senior“. Nach etwas enttäuschendem Start in den Mehrkampf trumpfte der LTV-Schülertrainer aber im Kugelstoßen mit neuem Haus- und Vereinsrekord von starken 11,82 Meter auf und quälte sich über die 2000 Meter zu 7:29,8 Minuten und sicherte sich somit den dritten Platz.

Nur knapp an einem Podestplatz vorbei schrammte Stefan Heilmann in der Männerklasse. Ähnlich wie bei Kamhawi war der Auftakt mit 12,20 Sekunden über die 100 Meter nicht allzu verheißungsvoll, ebenso die 12,26 Sekunden von Bruder Christian. Auch im Weitsprung hatten sich beider etwas mehr erwartet als 5,55 Meter bzw. 5,56 Meter, dafür trumpften sie im Kugelstoßen mit dem noch ungewohnt schweren 7,26 Kilogramm Gerät auf. Christian steigerte sich um über 30 Zentimeter auf 9,08 Meter und Stefan sammelte mit ausgezeichneten 10,95 Meter wichtige Punkte. Christian konnte auch mit knapp 40 Meter im folgenden Schleuderballwurf nicht mithalten – Stefan beförderte den 1,5 Kilogramm schweren Ball auf starke 49,05 Meter und sicherte sich so eine gute Ausgangslage vor der letzten Disziplin, den 2000 Meter. Dort legten die beiden Dürkheimer einen furiosen Start hin und nahmen dem restlichen Feld gleich etliche Meter ab. Mit einer Durchgangszeit für die ersten 400 Meter von rund 63 Sekunden ging Stefan zwar etwas zu schnell an und musste in den letzten Runden dem hohem Anfangstempo Tribut zollen, dennoch konnte er die Disziplin klar für sich entscheiden und war damit zehn Sekunden schneller als beim Qualifikationswettkampf. Um gleich 16 Sekunden steigerte sich sogar Christian, der als Dritter in 6:29,7 Minuten ins Ziel lief, in der Endabrechnung bedeutete die Mehrkampfbestleistung von 51,97 Punkten Rang elf, Stefan erreichte mit 56,23 Punkten seine Bestleistung von Pirmasens und belegte im ersten Aktivenjahr einen tollen vierten Platz.

Alina Naubereit hatte sich bei den zwölf und 13-Jährigen neben dem Mehrkampf auch noch für den Einzelwettbewerb im Schleuderball qualifiziert, kam am Samstag jedoch nicht an ihre Vorleistungen heran und kam mit nur einem gültigen Versuch von knapp 30 Meter auf einen etwas enttäuschenden elften Platz. Davon ließ sich die Friedelsheimerin bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft jedoch nicht entmutigen und startete zusammen mit Vereinskollegin Rabea Klink am nächsten Tag in den Fünfkampf. Hier hatte im internen Duell zunächst Klink mit 10,71 Sekunden über die bei den Schülern gelaufenen 75 Meter die Nase vorne, Naubereit erreichte 10,90 Sekunden. Trotz der etwas schwächern Sprintleistung trumpfte Naubereit im Weitsprung mit neuer Bestweite von 4,89 Meter auf - weiter kamen nur zwei Konkurrentinnen. Auch Klink präsentierte sich hier mit Bestleistung 4,51 Meter bestens vor den eher ungeliebten Wurfdisziplinen. Trotz deutlicher Steigerung auf 7,01 Meter im Kugelstoß und 29,91 Meter im Schleuderballwurf fiel sie in der Gesamtwertung zurück. Auch Naubereit steigerte sich mit der Kugel auf 7,52 Meter, die Konkurrentinnen sammelten hier jedoch durchweg zwei bis drei Punkte mehr. Die drittbeste Leistung aller 35 Starterinnen schaffte Naubereit dann aber mit starken 34,43 Meter im Schleuderballwurf – tags zuvor hätte diese Leistung im Einzelwettbewerb auch den Bronzeplatz eingebracht. Auch über 1000 Meter konnten beide neue Bestleistungen aufstellen und verbesserten sich um rund fünf Sekunden auf 3,46,1 bzw. 3:50,4 Minuten. In der Gesamtwertung steigerte sich Klink um über zwei Punkte auf 46,07 Zähler und belegte Rang 16, für Alina Naubereit bedeuteten die 48,58 Punkte Vereinsrekord und den neunten Platz. Ebenfalls DM-Premiere war der Wettkampf für Wolfgang Heilmann, der in der mit über 30 Gemeldeten stark besetzten B-Jugend antrat. Der WHG-Schüler schaffte mit 12,47 Sekunden im Sprint, 5,47 Meter im Weitsprung und 10,12 Meter zum Beginn gleich drei neue Bestleistungen aufzustellen. Auch die 45,50 Meter im Schleuderballwurf lagen nur knapp unter der eigenen Bestmarke und mit der deutlich verbesserten 1000 Meter Leistung von 3:02,1 Minuten heimste er die meisten Punkte aller Disziplinen ein und steigerte sich so natürlich auch in der Mehrkampfwertung deutlich um über 1,5 auf 53,59 Punkte. Trotz der ausgezeichneten Leistungen musste sich der 17-Jährige mit dem 17. Rang zufrieden geben.

von: U. Fehr    Datum: 23.9.2008    Kategorie: Sport     ID: 320