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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Kühler Saisoneinstieg mit klasse Leistungen  spike

Neustadt, 3. Mai: Der Startschuss für die Bahnsaison bei den Bezirksmeisterschaften fiel am Samstag im Neustäder Stadion zwar nicht ins Wasser, jedoch ungewöhnlich kühl aus. Besonders für die sonnenverwöhnten LTV’ler aus den Trainingslagern in Nerja und Annweiler. Bei den mäßigen Temperaturen zeigten alle 19 Starter vom LTV durchweg gute Leistungen was eine deutliche Steigerung in den nächsten Wochen bei besseren Bedingungen hervorbringen wird. Unschön hingegen, die zahlreichen Verletzungen, mit denen einige Athletinnen den Wettkampf früher als geplant abbrechen mussten.

- Lara Hümke dominiert WJU16 -

Fünf Starts vier Siege eine zweiter Platz ein perfekter Einstand für das Dürkheimer Talent des Jahres Lara Hümke (W15). Souverän wie eh und je die Vorstellung über 80m Hürden hier lief Lara trotz starkem Gegenwind zu einer Klasse Zeit. In 12,49 Sekunden siegte Lara vor ihrer Vereinskollegin Katy Dietrich, die im zweiten Lauf sogar mit noch etwas mehr Gegenwind kämpfte und trotzdem in 14,01 Sekunde zu persönlicher Bestleistung lief.
Mit viel Gegenwind ging es auch bei den Flachsprints weiter nach 12,86 Sekunden erreichte Lara als Erste das Ziel, mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Konkurrenz. Zu Platz neun in 15,47 Sekunden sprintete Lena Metzner. Deutlich spannender verlief dann der Kugelstoß. Gleich zu Beginn übernahm Lara mit 9,89 Meter die Führung, steigerte sich dann auf 10,02 Meter musste dann aber direkt die Führung mit sieben Zentimeter weniger an Miriam Ebel (TSG Eisenberg) abgeben. Der dritte Versuch brachte für Lara keine Steigerung, hingegen für Miriam, die nun mit 10,35 Metern führte. Als Lara zu Versuch vier aufgerufen wurde war sie noch bei der Hürdensiegerehung und sprintete hin und her und das mit Erfolg. Plötzlich flog die Kugel auf 10,60 Meter damit erneute Steigerung der Bestleistung und die Führung. Miriam konterte direkt mit ihrem vierten Versuch mit gleichen 10,60 Metern. Schlecht für Lara, da bei gleicher Weite der zweitbeste Versuch zählt – wieder die Führung verloren – auch der fünfte Versuch brachte keine Änderung. Im letzten Versuch musste es also passieren und siehe da, die drei Kilogramm schwere Kugel flog noch einmal sehr weit und landete bei 10,48 Meter. Damit sicherte sich Lara den Bezirksmeistertitel.
Im Speerwurfwettbewerb flog nach einem misslungenen ersten Versuch der Speer 35,34 Meter weit und markierte die Tagesbestweite und damit den vierten Sieg! Zufrieden über eine weitere Bestleistung konnte Lara den Heimweg antreten.
Im Weitsprung der W15 kam Lena trotz wechselndem Wind gut mit dem Anlauf zurecht, was sich mit 3,85 Metern aber leider nicht in der Weite niederschlug, aber immerhin mit der Bronzemedaille belohnt wurde. Auch Yasmin Karasu (W14) war unzufrieden mit ihrem Weitsprung, den sie mit 4,06 Metern auf Platz fünf beendete. Gehandicapt war Yasmin bei allen Disziplinen durch eine leichte Schulterverletzung, die sie sich bei der ersten Disziplin des Tages, dem Hochsprung zuzog und deswegen auch den Kugelstoß vorzeitig abbrach. Ihren Einstand über 100 Meter gelang der jungen Dürkheimerin in 15,34 Sekunden bei starkem Gegenwind den Umständen entsprechend sehr gut.
Gemeinsam liefen die vier Mädchen in der U16 die 4x100 Meter Staffel und belegten den Silberrang. Lena brachte das Quartett ins Rennen und übergab das Holz wie geplant an Yasmin, die wiederum etwas Probleme bei Wechsel auf die deutlich schneller Lara hatte. Gerade so schnappte sich Lara mit zwei Fingern das Holz, machte einige Plätze gut und übergab an Katy, die dann die Staffelholz sicher als zweite ins Ziel brachte. Mit 54,69 Sekunden steht das Team am Anfang der Saison gut da und kann sich auf weitere Staffelrennen freuen.

- Verletzungspech bei den Jüngsten der WJU14 -

Die gemeldete Staffel der WJU14 musste verletzungsbedingt auf ihren Start verzichten. Für Silia Boettger (W12) und Karo Schöpke (W13) begann der Wettkampf mit den Hürden noch nach Plan, wenn auch Silia mit dem Ergebnis ganz und gar nicht zufrieden war. Deutlich besser, weil ein Jahr mehr Erfahrung und Übung, sprintete Karo über die Hürden und wurde in 11,06 Sekunden zweite und verpasste ganz knapp den Sieg und ihre Bestzeit. Im Weitsprung, direkt beim ersten Versuch, zog sich Karo eine Fersenprellung zu und musste damit den Wettkampftag beenden, da auch der Sprint eine Stunde später nicht möglich war. Vielversprechend der erste Sprung von Saskia Woidy (W13), die mit 4,57 Metern gleich die Führung übernahm, sich jedoch dann zu viel vom Wind negativ beeinflussen ließ und keine Steigerung mehr in die Grube brachte. In der Endabrechnung belegte Saskia den zweiten Platz. Beim 75-Meter-Sprint passierte der dreizehnjährige ein schmerzliches Missgeschick. Sie knickte mit dem rechten Fuß um lief aber irgendwie doch noch ins Ziel, so war auch für Saskia mir Verdacht auf einer leichten Bänderdehnung der Wettkampf beendet.
In der Klasse W12 sprintete Isabelle Roczanski 11,90 Sekunden auf Platz sieben direkt hinter ihr kam Silia in 12,02 Sekunden ins Ziel. Beide liefe neue Bestleitung und Premiere für Isabelle auf der längeren Sprintrecke. Direkt im Anschluss ging es dann für Isabelle im Hochsprung weiter. Mit Problemen im Anlauf kämpfet sich die zwölfjährige von Höhe zu Höhe und verbesserte dabei immer wieder ihren Anlauf und es zeigte Wirkung. Die 1,25 Meter übersprang sie im dritten Versuch und auch die 1,30 Meter meisterte Isabelle bereits im zweiten Versuch. Für weitere Höhen war dann aber die Kraft verbraucht. Mit der Klasse Leistung wurde Isabelle Bezirksmeisterin. Im Weitsprung belegte sie mit 3,92 Metern Platz sechs
Einziger männlicher LTV’ler in der U14 war Jannik Fuchs, der sehr gut mit dem Anlauf beim Weitsprung zurecht kam und mit 3,73 Metern Platz sieben belegte sowie Platz fünf beim Sprint in 12,17 Sekunden, der wie bei Isabelle der Erste über diese Strecke war.

- U20 gut vertreten im Wurfbereich -
Noch dünner war die LTV-Beteiligung in der U18. Einzige Starterin Julika Zwirtz, die sich aufgrund einem suboptimalen Zeitplan zwischen Weitsprung und Kugelstoß entscheiden musste. Die Entscheidung viel zugunsten des Stoßes. Leider kam sie nicht ganz so gut in den Wettkampf und musste sich mit 7,60 Metern und Platz zehn begnügen. Besser dann der 100 Meter Sprint mit 14,98 Sekunden blieb die junge Gönnheimerin bei Gegenwind etwas über ihrer Bestzeit.
Deutlich unterbieten konnte Leon Scholtissek seine Bestzeit über 800 Meter nach einer starken ersten Runde in 65 Sekunden ließ die Kraft für eine ebenso schnelle zweite Runde etwas nach sodass die Zeit nach weiteren 70 Sekunden bei genau 2:14,95 Sekunden stehen blieb. Ein super zweiter Platz nach der 3000 Meter Rennen drei Tage  zuvor!
In der Klasse WJU20 startete Vero Nahe nur mäßig in die neue Wettkampfsaison. Viel zu kaltes Wetter und muskuläre Probleme gaben den Ausschlag, den Weitsprungwettbewerb nach dem vierten Versuch zu beenden. Rabea musste sich wie Julika zwischen Hürden und Kugelstoßen entscheiden und auch sie gab dem Kugelstoß den Vorzug. Mit einem Versuch auf 8,29 Metern begann der Wettkampf vielversprechend, eine Steigerung blieb jedoch aus unzufrieden mit der Leistung belegte sie den dritten Platz, zumal im Training deutlich weitere Stöße zu sehen waren. Platz sechs belegte Nina Zwirtz, die ebenso nicht wirklich zufrieden mit ihrer Leistung war. Über 100 Meter sprintete Rabea in 14,10 Sekunden bei leichtem Gegenwind auf Rang fünf. Nina warf zum Abschluss des Tages den Speer 21,26 Meter weit und wurde Dritte.
Weite Würfe mit dem Diskus gelang Andreas Kolleth , der in einem seiner ersten Wettbewerbe mit dem 1,75 Kilogramm Gerät sich von Wurf zu Wurf auf 35,57 Meter steigerte und somit seinen letztjährig aufgestellten Vereinsrekord um mehr als vier Meter verbesserte. Unangefochten sicherte sich der Gönnheimer den Bezirkstitel. Im Kugelstoßen reichte es mit ausgezeichneten 11,43 Metern mit der sechs Kilogramm Kugel trotzdem nur zu Platz zwei. Noch sind hier einige Zentimeter Platz zum U20-Vereinsrekord von Stefan Heilmann. Bruder Thomas Kolleth muss in seinem ersten Männer Jahr die 7,26 Kilo Kugel bewegen und zeigte mit 9,41 Meter eine gute Vorstellung.

Trainer Christian Heilmann sicherte sich konkurrenzlos im Hürdensprint über 110 Meter den Bezirkstitel in 16,94 Sekunden bei sehr starkem Gegenwind. Zufrieden mit der Leistung ging es über 100 Meter an den Start doch auch hier machte der Wind gute Zeiten zunichte. Bei 2,6 m/s Gegenwind lief der 26-jährige in 12,71 Sekunden ins Ziel.
Fazit von Trainer Christian: „Bei etwas wärmeren Wetter wären bei allen deutlich bessere Sprint und Sprungleistungen möglich gewesen. Leider blies der Wind zudem auch noch in die falsche Richtung. Doch die nächsten Wettkämpfe mit freundlicherem Wetter kommen auf jeden Fall!“

von: C. Heilmann    Datum: 3.5.2014    Kategorie: Sport     ID: 826