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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Lara verteidigt ihren Mehrkampftitel bei der DM  spike

Einbeck, 20./21. September: Nach 2011 und 2012 fanden die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften erneut im Niedersächsischen Einbeck statt. 5 LTV’ler hatten sich für die Meisterschaften qualifiziert, jedoch konnten letztendlich nur vier teilnehmen, da Karolin Schöpke sich leider im Abschlusstraining am Knie verletzte.

Am ersten Tag hieß die Misson für Lara Hümke (W15) „Titelverteidigung Schleuderball“. Als zweitbeste gemeldete Teilnehmerin war dies kein Selbstläufer. Umso mehr überraschte Lara sich und die Konkurrenz mit einem grandiosen ersten Wurf: 45,22 Meter wurde vermessen! Eine Steigerung ihrer Bestleistung um mehr als einem Meter. Doch leider konterte die norddeutsche Gegenerin gleich im zweiten Durchgang mit 45,44 Metern, sodass Lara auf Rang zwei zurückfiel. Die nächsten vier Versuche brauchte Lara um sich wieder neu zu motivieren und den Schleuderball gerade in den Sektor zu werfen. Der sechste und letzte Wurf der fünfzehnjährigen sah noch einmal sehr weit aus und dies wurde auch bestätigt. Mit 45,36 Metern bestätigte sie die Leistung aus dem ersten Versuch und konnte sich sogar noch einmal steigern. Zwar musste sich Lara am Ende hauchdünn geschlagen geben trotzdem freute sie sich über den zweiten Platz und die verbesserte Bestleistung.



Gutgelaunt ging es dann am nächsten Morgen zu Mission zwei, der Titelverteidigung im Fünfkampf. Gleich im Einstoßen zweigte Lara das mit ihr zu rechnen ist und stieß weiter als alle anderen. Mit dem Selbstvertrauen eröffnete sie dann auch den Wettkampf mit guten 10,18 Metern. Damit war der Wettbewerb auch schon entschieden. Der zweite Versuch landete ähnlich weit genau auf der Sektorlinie und wurde erst nach kurzer Disskusion der Umstehenden mit dem Kampfgericht korrekterweise ungültig gegeben. Die Tagesbestweite bliebe bei leicht einsetzendem Regen von allen anderen Mädchen  unangetastet. Beim bei Schleuderball stellte der vom Regen der vergangenen Tage aufgeweichter Rasenplatz Lara vor sehr schwierige Bedingung. Leider rutsche sie beim Einwerfen unglücklich aus und hatte anschließend mit Schmerzen im Rücken zu kämpfen. Trotzdem beförderte sie das Ein-Kilogramm schwere Gerät auf 40,05 Meter auch das die beste Weite des Tages.
Ohne Pause ging es direkt mit den 100 Metern weiter. Hier folgte der nächste Disziplinsieg in 12,66 Sekunden, eine Zeit, die bei der kühlen Witterung und wenige Pause zwischen den Disziplinen Laras Sprinttalent unterstreicht, denn alle anderen Konkurrentinnen liefen um mehr als eine halbe Sekunde hinterher. Immer noch ohne Pause ging es dann zum Weitsprung, gehandicapt von der Rückenverletzung ging es im Regen nicht weiter als 4,99 Meter aus dem ersten Versuch und trotzdem der vierte Disziplinsieg!
Ohne große Ambitionen auch noch den abschließend 1000 Meter-Lauf zu gewinnen ging Lara an den Start und hatte auf den ersten Metern im Feld damit zu kämpfen nicht ins straucheln zu geraten da es sehr eng zu ging und lief das Rennen im hinteren Teil des langgezogenen Feld. Auf den letzten 200 Metern packte sie aber der Ehrgeiz und so sprintete sie an zahlreichen Konkurrentinnen vorbei und kam nach 3:47,0 Sekunden ins Ziel.
Nach den starken Resultaten aus den ersten Disziplinen, war klar, dass Lara der Seig nicht mehr zu nehmen war. Mit einer Gesamtpunkzahl von 54,92 siegte sie im dritten Jahr in Folge im Leichtathletik-Fünfkampf des DTBs. Glücklich und zufrieden beendete die Friedelsheimerin damit eine erfolgreiche Saison für die sie zurecht beim Sportward Rhein-Neckar als Talent des Jahres nominiert wurde und noch bis Ende September gewählt werden kann. (http://www.sportawardrheinneckar.de/sportler/?s=Talente)

Zwei Jahre jünger aber ebenfalls schnell auf den Beinen ist Saskia Woidy, die in der Klasse W12/13 an den Start ging. In 10,38 Sekunden über 75m Meter lief Saskia die drittschnellste Zeit und auch im Weitsprung sprang sie ganz vorne mit. Ein weiter Sprung auf genau fünf Meter im ersten Durchgang war die zweitbeste Weite der Konkurrenz. Einige Punkte ließ sie dann im Kugelstoßen liegen, mit 7,34 Metern war die Entscheidung fast schon gefallen, dass eine Podestplatzierung außer Reichweite liegt. Trotzdem mischte sie auch im Schleuderball mit 32,94 Metern ganz vorne mit und verbesserte hier ihre Bestleitung trotz der schlechten Bedingungen deutlich. Beim 1000 Meter Lauf fehlte etwas die Motivation, sodass sie hier weitere wertvolle Punkte verlor. Am Ende reichten 46,257 Punkte für einen guten achten Rang. Ein Klasse Resultat bei 43 Mädchen in der Altersklasse.


Nicht ganz nach Maß gelang die DM-Premiere für die sechzehnjährige Julika Zwirtz. Im Startblock sitzen begann es richtig heftig  zu regnen. Mit 15,03 Sekunden blieb sie dann deutlich über Bestzeit, auch der Weitsprung war etwas verregnet und so blieben nur 4,06 Meter aus dem ersten Versuch, da es danach mit dem Anlauf nicht mehr klappte. Auch der Schleuderball auf der durchweichten Anlage war nicht dass, was sich Julika vorstellte. enttäuscht und kurz vorm Aufgeben ging sie zum Kugelstoßen, hier lief es dann endlich besser sodass sie sich im dritten Versuch auf eine neue Bestweite von 8,51 Meter steigerte. Etwas besser gelaunt startet Julika das 1000 Meter Rennen und ging es von Anfang an flott an. Das Tempo der Führende war etwas zu hoch, sodass Julika gut 800 Meter im Alleingang lief. Die 3:53,2 Sekunden angesichts der äußeren Umstände eine zufriedenstellende Zeit, wenn auch Julika mit dem gesamten Wetttkampf absolut unzufrieden war. Sie belegte den 17. Platz.

Einziger männlicher Starter des LTV’s war Tobias Magin, der am ersten Tag bei deutlich freundlicherem Wette antrat. Der Neuzehnjährige startete mit 12,42 zufriedenstellend in den Wettkampf blieb damit aber wie beim Weitsprung unter seinen Möglichkeiten. Auch der Schleuderballwurf brachte nicht ganz die gewünschte Weite. 38,01 Meter waren aber angesichts des rutschigen Rasens  in Ordnung. Etwas besser dann wieder das Kugelstoßen, bei  dem 8,94 Meter in die Ergebnisliste eingetragen wurden. Die Hoffnung setzte Tobias dann auf die 1000 Meter die er endlich wieder unter drei Minuten laufen wollte. Nach einem ordentlichen ersten Teil überschätze der Dürkheimer seine Kräfte etwas und wollte zu einem 300 Meter langen Endspurt ansetzen, doch das war etwas zu lang, sodass die letzten Meterrichtig lange wurden und die Stoppuhr bei 3:00,3 Minuten stehen blieb. Mit 48,346 Punkten belegte er den 11. Platz.

      von: C. Heilmann    Datum: 23.9.2014    Kategorie: Sport     ID: 890