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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Trainingslager Nerja 3.0  spike

Nerja, 26. März bis 3. April: Bereits das dritte Mal in Folge hieß das Ziel des Trainingslagers der Jugend- und Aktivengruppe Nerja an der Costa del Sol in Spanien. Mitten in der Nacht ging es zu zwölft los zum Flughafen nach Hahn und dann ab in den sonnigen und warmen Süden. In Malaga auf dem Flughafen mussten wir dann noch einige Zeit auf einen von drei Mietwagen warten. Doch die Wartezeit wurde gleich mit ein wenig Volleyball im Flughafengebäude überbrückt. Früher als geplant erreichten wir dann unser Ferienhaus, das zentral in Nerja lag und noch geputzt wurde. Glücklicherweise durften wir unser Gepäck abstellen und sogleich ging es an den Strand um richtig Beachvolleyball zu spielen und auch schon ein Eis zu Essen. Nachmittags konnten wir dann auch unser Haus beziehen und freuten uns bei ca. 22°C über unseren riesigen Pool.

Um unser leibliches Wohl kümmerten sich Mo und Tobi hervorragend, sodass wir jeden Tag - natürlich immer mit tatkräftiger Hilfe - satt wurden. Eine besondere Herausforderung stellten die drei unterschiedlichen Ess-Typen dar. So musste jeden Tag die Gruppe der „Alles-Esser“, der Vegetarier und Veganer aufs Neue zufrieden gestellt werden. Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön!

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem lockeren Dauerlauf zum Stand das Trainingsprogramm. Auch hier stellten wir wie die letzten Jahre fest: Nerja liegt am Berg und egal wohin man läuft man muss Bergauf laufen. Aber noch waren alle motiviert und so ging es gleich nach dem Frühstück zu Fuß ins Stadion. So war der Freitag und Samstag geprägt vom Training wobei die letzte Einheit am Samstagnachmittag am Strand stattfand und vor allem der Spiel-Charakter im Vordergrund stand. Im Stadion selbst war es nicht ganz so voll wie im vergangenen Jahr doch einige bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr waren auch dieses Mal wieder mit dabei.
Nachdem sonntags nur morgens eine Trainingseinheit auf dem Plan stand nutzten die Meisten den freien Nachmittag um sich am Strand herumzutreiben und zum Abschluss am Nachmittag wieder im Pool zu baden. Hier herrschte nach jedem Training eine ausgelassene Stimmung mit allen möglichen Wasserspielen. Gefördert wurde das natürlich durch die optimalen Außentemperaturen von 25-30 °C

Montagvormittag wurde auf allgemeinen Wunsch die trainingsfreie Zeit genutzt um Tretboote zu mieten und auf dem Meer zu paddeln. Schnell war die Zeit um und wir verlegten unser Lager in eine kleine Bucht abseits des Hauptstrands und badeten noch ein wenig bevor es dann zum Mittagessen wieder nach Hause ging und wir uns so langsam wieder auf die Trainingseinheit am späten Nachmittag einstellten. Ebenso rasant verging der Dienstag mit zwei Trainingseinheiten und der Planung des nächsten Tages. Denn wir wollten Spanien verlassen und eine Tour nach Gibraltar machen.

 - Gibraltar -

Die gut zwei Stunden lange Autofahrt war Am Mittwochmorgen schnell hinter uns gebracht und so standen wir an der Grenze zu Gibraltar und freuten uns bei super Wetter auf einen schönen Tag. Zu Fuß ging es über die Grenze und dann hieß es erst einmal 20 Minuten Warten, da gerade zwei Flugzeuge landeten und wir erst danach das Rollfeld überqueren durften, der einzige Weg nach Gibralter. Ein sehr beeindruckender Beginn, bei dem wir auch lange den großen Affenfelsen bewundern konnten, den wir bald besteigen wollten. Auch wenn wir alle Sportler waren beschlossen wir den ersten Teil des über 400 Meter hohen Felsens mit dem Bus zurückzulegen und das war die richtige Entscheidung.
Ganz normal begann die Busfahrt, bis auf den Bus! Überall fuhren moderne große Busse umher nur die Linie 1 bestand aus alten kleinen Bussen in denen nur 25 Personen Platz hatten. Schnell wurde uns auch klar warum, denn die Straßen wurden immer enger und kurvenreicher sodass der Bus, der mit einer „affenartigen“ Geschwindigkeit durch die Gassen fuhr rechts und links kaum eine Handbreit Platz hatte. Wohlbehalten kamen wir am Eingang des Nationalparks an und konnten auch gleich die ersten Affen bestaunen.
Danach ging es in der heißen Mittagssonne auf dem Felsen entlang bis zur Seilbahn, die wir aber nicht nutzten sondern die Treppe, was an sich schon anstrengend genug ist, hätte man nicht noch zusätzlich viele Affen die auf der Treppe saßen und nicht immer freundlich gesinnt waren. Nach ein paar Angriffen durch die Affen waren wir endlich oben angelangt und genossen die Aussicht, doch leider war von Afrika nur wenig zu sehen, da es ein wenig diesig war. Also machten wir uns wieder auf den Rückweg und kamen dann auch irgendwann wieder an den Flughafen und durften erneut aus nächster Nähe eine Boeing 737 starten sehen.


- Rio Chillar -

Am Donnerstag stand dann die letzte Trainingseinheit auf dem Programm, die nur noch wenige komplett durchhalten konnten. Aber auch das war dann am frühen Mittag geschafft und es stand ein nicht weniger anstrengende Nachmittagswanderung auf dem Plan: Wanderung im Rio-Chillar. Nachdem in den letzten beiden Jahren immer nur ein Teil der Gruppe die Wanderung durch den Fluss auf sich nahmen, waren dieses Mal alle motiviert mitzulaufen. So machten wir uns also mit Mittagessen bepackt auf den Weg!

Anfangs bei noch sonnigem Wetter später wurde es leider zum ersten Mal in der Woche bewölkt sodass die Aussicht auch hier wieder etwas eingetrübt war. Trotzdem genossen wir das Bad im Naturpool mit Wasserfall und die ganzen Kletterreien entlang der Strecke. Abenteuerlich dann auch der steile Abstieg, bei dem wir zum Schluss doch etwas weiter weg vom eigentlichen Weg eine recht anspruchsvolle Passage meistern mussten.
Glücklich und erschöpft  kamen wir nach 20 Kilometer, sechs Stunden mit den obligatorisch nassen Füßen wieder an unseren Autos an und machten uns auf den Heimweg zu unserem letzten Abendessen.


Schnell gingen die 9 Tage vorbei und jeder hatte sichtlich Spaß und so viel der Abschied schwer und es wurden schon überlegt wohin es denn das nächste Jahr gehen soll.

   von: C. Heilmann    Datum: 16.5.2015    Kategorie: Sport     ID: 958