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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Karo Pfalzmeisterin im Siebenkampf  spike

Neustadt 19./20. September: Traditionell ging es im September nach Neustadt zu den Landesmeisterschaften im Mehrkampf. Ein bunt gemischtes Mehrkampf-Team aus erfahrenen und unerfahrenen LTV-Mehrkämpfer gingen trotz Wurstmarkt an den Start und das mit guten Ergebnissen.

Bestes Einzelergebnis erzielte Karolin Schöpke bei ihrem zweiten Siebenkampf wurde sie prompt Pfalzmeisterin der W14! Dabei sah der Anfang gar nicht so gut aus, mit 14,22 über 100 Metern verpasste sie knapp ihre Bestleistung und auch das Kugelstoßen lief mit 7,80 Metern nicht nach den Wünschen der vierzehnjährigen. Auch im Hochsprung war die Einstellung der Bestmarke nicht möglich und so musste sie enttäuscht mit guten 1,32 Metern vorlieb nehmen. Die Wende brachte dann der Weitsprung, bei dem im zweiten Versuch endlich der Knoten Platze und Karo einen perfekten Absprung fand und folgerichtig mit neuer Bestleistung von 4,81 Metern im Sand landete. Damit übernachtete sie auf Rang zwei und ihre Spezialdisziplin der Hürdenlauf stand noch aus. Dort lief sie der Konkurrenz sprichwörtlich davon und gewann souverän in 13,24 Sekunden. Auch beim Speerwurf distanzierte sie die Konkurrenz mit 18,13 Metern deutlich. Eine gute Renneinteilung über die 800 Meter machte den Sieg mit 3093 Punkten perfekt.

Die zweite Siebenkämpferin des LTVs, Lena Metzner (WJU18) freute sich auch über eine neue Bestleistung im Weitsprung und eine leichte Verbesserung im Hürdenlauf. Doch mit einer neuen Siebenkampfbestleistung wurde es leider nichts, da die Einstiegshöhe vom Veranstalter unverhältnismäßig hoch gewählt wurde und diese von Lena nicht bewältigt werden konnte. Trotzdem bewies sie echten Mehrkampfwille und machte einfach weiter. Belohnt wurde sie mit dem achten Platz!

Nur den Vierkampf bestritt Yasmin Karasu (W15), die aber nach einer langen Saison mit vielen Wettkämpfen ihre Leistungen nicht abrufen konnte und wurde mit durchschnittlichen Leistungen aber immerhin Vizepfalzmeisterin! So steigerte sie wenigstens ihre Bestleistung im ungeliebten Hochsprung auf 1,32m aber auch das konnte ihre Stimmung nicht wirklich heben.

Zwei weitere Mädchen Ruby Koch (W12) und Nina Flatau (W11) bestritten einen Dreikampf in der W12. Begonnen hatte dieser mit dem 75m Sprint. Beide konnten mit ihrer Zeit von 11,89s (Ruby) und 11,61s (Nina) zufrieden sein. Beim  anschließenden Ballwurf, welchen beide nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin zählen, warf Nina eine Weite von 16 Meter und Ruby  17,5 Meter. Dadurch konnte Ruby kurzzeitig fast mit Nina von in der Wertung  gleichziehen. Schließlich ging es zum Weitsprung, bei welchem beide Athletinnen fast gleich weit sprangen. Nach anfänglichen Anlaufproblemen sprang Nina 3,47 Meter weit. Auch Rubys Anlauf wollte nicht so recht klappen, trotzdem stand mit 3,46 Meter eine neue Bestleistung für Ruby auf dem Papier. Ruby belegte den zehnten Platz und Nina mit sieben Punkten Vorsprung den Neunten.

Bei den Männern gingen motiviert von Trainer Christian Heilmann gleich vier LTV’ler an den Start. Sprinter Alex Storck wollte lediglich sein Leistungsstand testen und entschied sich kurzfristig einen „Dreikampf“ zu absolvieren. Nach langer Trainingspause bedingt durch sein Maschinebaustudium zeigte er mit 11,71 Sekunde, dass er immer noch schnell ist! Auch im Kugelstoß ist mit ihm zu rechnen 10,04 Meter nahm er mit nach Hause. Bis dahin hatten die anderen drei: Christian, Alex Kriegel und Moritz Knörringer nur das Nachsehen. Christian startete stark mit 11,84 Sekunden in den Wettkampf und freute sich auf weitere gute Leistungen, Moritz haderte etwas da auch er gerne die 11 vor dem Komma stehen gehabt hätte. Beim Weitsprung überzeugte Alex Kriegel dann mit einem guten Sprung auf 5,40 Metern. Im Hochsprung lag das Trio anfangs gleich auf, obwohl Christian bei 1,60 einige Probleme hatte die seine „Schützlinge“ bereits im ersten Versuch sprangen. Christian sprang gleich darauf die 1,64 Meter im ersten Versuch, was auch Moritz gelang, der erst bei 1,72 Meter scheiterte und damit 1,68 Metern den einzigen Disziplinsieg im vereinsinternen Duellverbuchen konnte.  Für Alex war nach 1,60 Metern Schluss. Mit den für Alex und Moritz  guten Hochsprungleistungen im Rücken standen die 400 Meter an. Christian spielte seine Erfahrung aus und teilte sich das Rennen gut ein und lief zufriedenstellende 54,32 Sekunden. Alex erwischte den schnellsten Lauf und schlug sich trotzdem mit 57,28 Sekunden achtbar. Moritz kam nach 58,76 Sekunden ins Ziel.


Am nächsten Morgen stand Christians Lieblingsdisziplin, der Hürdenlauf, als erstes auf dem Plan doch lief es bei sehr starkem Gegenwind gar nicht nach den Wünschen des Jugendtrainers und so musste er sich mit keiner guten Leistung zufrieden geben. Jedoch freute er sich sehr über seine Teamkollegen, die verletzungsfrei alle 10 Hürden meisterten und somit die schwerste Disziplin überstanden hatten. Den Diskuswurf eröffnete Christian gleich mit einem sehr guten Wurf auf 29,00 Metern, den er im letzten Versuch nochmal ein klein wenig steigern konnte. Zufrieden auch Moritz mit starken 21,04 Metern nicht ganz glück war Alex mit seiner Leistung. Dies setzte sich auch im Stabhochsprung fort, obwohl Alex bessere Trainingsergebnisse als Moritz vorzuweisen hatte scheiterte nach gültiger Einstiegshöhe leider schon bei 2,10 Metern. Trotzdem feuerte er Moritz weiter an, der bis einschließlich 2,50 Meter eine sehr guten Wettkampf absolvierte. Christian wollte ab 2,60 Meter in den Wettkampf eingreifen das gelang ihm auch, nur machte ihm die Landung etwas Probleme, da die Matte kaputt war und es allen anwesenden Trainern nicht gefiel, das er auf den Füßen anstatt auf dem Rücken landete. Das sollte ihm dann auch zu Verhängnis werden. Nach erfolgreicher Überquerung bei 3,10 Metern musste er den Wettkampf abbrechen, da bei der Landung mit dem linken Fuß umknickte und an ein Weitermachen nicht mehr zu denken war. Besonders ärgerlich das sich Christian sehr gut gefühlt hatte und mit einer neuen Bestleistung bei 3,50 Metern geliebäugelt hatte.


Sich selbst überraschte Alex dann beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch landete der Speer bei 27,77 Metern an die Leistung kam Moritz nicht ganz ran und nahm 25,19 Metern mit nach Hause. Christian absolvierte trotz Schmerzen einen Wurf aus dem Stand um die Teamwertung nicht in Gefahr zu bringen. Die abschließenden 1500 Meter, die Paradedisziplin von Alex, wurden noch einmal richtig schnell nach 200 Metern konnte ihm keiner mehr folgen und so lief er ein gut eingeteiltes Rennen im Alleingang in sehr guten 4:28,51 Minuten ins Ziel. Mit diesem Sieg setzte er sich vor den Mannschaftskollegen Moritz der den ganzen zweiten Tag auf den dritten Platz verbracht hatte dem hohen 1500 Meter Tempo aber nicht folgen konnte. Völlig ausgepumpt wurden die beiden von ihrem Trainer im Ziel im Empfang genommen, der das Rennen aufgrund seiner Verletzung schon beim Start aufgeben musste. Glücklich über die zwei anstrengenden Tage und erbrachten Leistungen freute sich das Trio auf die Siegerehrung bei der Christian mit 4300 Punkte trotzdem noch auf dem zweiten Platz rangierte. Gefolgt von Alex, der mit 3796 Punkten wovon 754 Punkte auf die starken 1500 Meter entfielen noch an Moritz vorbeizog, der mit 3716 Punkte vierte wurde!

Da insgesamt nur vier Teilnehmer am Zehnkampf teilnahmen ging der Mannschaftssieg konkurrenzlos an das Trio des LTV’s, was die Leistung nach monatelanger Vorbereitung keinesfalls schmälert! Ein positives Fazit zog Trainer Christian von zwei Tagen Mehrkampf, auch wenn er sich persönlich über einen verletzungsfreien eigenen Wettkampf noch mehr gefreut hatte. „Ein typisches Mehrkampfwochenende mit allen Höhen und Tiefen die ein Zehn/Siebenkampf mit sich bringt und die Sportart so faszinierend macht!“

      von: C. Heilmann    Datum: 20.9.2015    Kategorie: Sport     ID: 988