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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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Bruchsal 18./19. September: Zwei alte Hasen und zwei Debütantinnen vertraten den LTV bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Bruchsal. Am Tag Eins begannen die Damen Astrid Wulfert und Franziska Lorz ihren Wettkampf mit dem Sprint. Bei starkem Gegenwind sprintete Franziska als Siegerin ihres Zeitlaufes knapp an ihrer Saisonbestzeit vorbei und musste sich mit 14,24 Sekunden zufrieden geben. Auch Astrid, die in der Seniorenklasse W30+ startete, gelang ein zufriedenstellender Auftakt. Im Weitsprung war bei beiden der Wurm drinnen und somit stand die erste Enttäuschung den beiden ins Gesicht geschrieben und dies hatte auch Auswirkungen auf den Kugelstoß der ähnlich verlief. Schadensbegrenzung betrieben die Damen dann beim Schleuderballwurf, der zwar nicht optimal verlief, doch konnten beide Mehrkämpferinnen ihr Potential abrufen. Die Abschließenden 1000 Meter begann Franziska in einem schnellen Lauftempo, das sie dann aber etwas drosselte um in Saisonbestzeit ins Ziel zu kommen und dort einen Haken hinter ihre Premiere bei den Deutschen Meisterschaften zu setzen, deren Verlauf sie sich ein klein wenig anders vorgestellt hatte. Als 14. In der Frauen Hauptklasse schlug sie sich dennoch achtbar und sammelte wichtige Erfahrungen. Astrid hatte in ihrer Altersklasse gegen die deutlich jüngere Konkurrenz (>15 Jahre) kaum Chance und wurde somit Neunte.



Ebenfalls am ersten Tag, als Trainer und Athlet, war Christian Heilmann mit in Bruchsal. Ohne große Ambitionen startet er locker in den Wettkampf hatte ebenfalls mit starkem Gegenwind über die Sprintstrecke zu kämpfen, sodass die Zweit von 12,35 Sekunden ein passabler Beginn darstellte. Der Weitsprung gelang dem Zehnkämpfer überhaupt nicht. Als Erfahrener Mehrkämpfer ließ er sich davon nicht beeindrucken und warf befreit den Schleuderball gleich im ersten Versuch an die 50-Meter Marke, soweit wie nie zuvor. Im letzten Versuch übertraf er diese noch und es wurden 50,29 Meter gemessen. Motiviert von der Bestleistung wollte er auch im Kugelstoßen glänzen. Doch es klappt nicht ganz und so waren es nur gute 9,69 Meter. 21 Mehrkämpfer gingen anschließend über 2000 Meter an den Start. Als ältester Teilnehmer der Männer-Konkurrenz profitierte Christian von seiner Lauferfahrung und teilte sich das Rennen gut ein, sodass er Runde für Runde einen Konkurenten hinter sich ließ, die vorne das Tempo hochhielten, nachdem er dann in der vorletzten Runde die Führung übernahm gab er sie nicht mehr ab und gewann die fünfte Disziplin in 6:48,5 Minuten und wurde damit neunter.


Am zweiten Tag bei deutlich schlechterem Wetter (Regen) als am Vortag startete Yasmin Karasu in der WJU18 in 14,42 Sekunden in ihren ersten Wettkampf auf nationaler Ebene. Aufgrund von Rückenprobleme musste das Training in den Vorwochen etwas reduziert werden und trotzdem sprang sie mit 4,74 Meter eine sehenswerte Weite. Es folgte ein sehr guter Schleuderballwurf in dem sie sich von Wurf zu Wurf steigerte und mit 30,46 Meter und persönlicher Bestweite aufhörte. Bei einsetzendem Regen verpatzte sie das Kugelstoßen und ging niedergeschlagen an den 1000-Meter-Start. Leider konnte sie sich hier nicht gegenüber ihrer Qualileistung verbessern und kam in 4:11,0 Sekunden ins Ziel. Enttäuscht aber dennoch auch zufrieden Angesicht nicht ganz einfachen Wettkampfbedingungen und ihrer Rückenprobleme wurde die sechzehnjährige 22.

von: C. Heilmann    Datum: 18.9.2016    Kategorie: Sport     ID: 1099