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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Deutsches Turnfest Berlin  spike

Bad Dürkheim 3.-10. Juni: Anfang Juni fand das deutsche Turnfest in Berlin statt. Dieses Mal ist die An- und Abreise eine organisatorische Höchstleistung, da die 24 LTV'ler keineswegs alle gemeinsam anreisen sondern aus unterschiedlichen Ort (Bayreuth, Freiburg, Dürkheim...), mit verschiedenen Verkehrsmitteln und zu unterschiedlichen Tagen nach Berlin fahren. Bis einen Tag vor der Anreise wurden sogar noch Zugtickets getauscht.

17_06_03_Logo_Turnfest

Die Hauptgruppe, bestehend aus neun LTV'lern, hat es geschafft pünktlich im ICE nach Hannover zu sitzen, aber die Freude wurde schon nach kurze Zeit durch einen interessanten Vorfall getrübt. Nico, Jannik, Patrik, Paul und Christian waren in ihrem Sechser-Abteil eingesperrt, die Tür hatte sich verklemmt. Noch wurde gescherzt und gelacht aber auch der herbei gerufene Schaffner konnte die Tür nicht öffnen, ein weiterer Schaffner kam dazu. Mittlerweile Stand der ICE bereits 15 Minuten im Hauptbahnhof Frankfurt und wollte nicht weiterfahren. Irgendwann gelang es den beiden Zugbegleitern die Tür doch wieder zu öffnen und der Zug verließ Frankfurt mit 30 Minuten Verspätung. Sehr unfreundlich wurden die fünf dann vom Schaffner aufgefordert das Abteil zu verlassen. Nach längerer Diskussion wurde dies nur im Tausch gegen Sitzplätze in der 1. Klasse akzeptiert, da der Zug rappelvoll war.

Mit einer Verspätung von über einer Stunde traf das neunköpfige Hauptteam in der Unterkunft in Berlin ein. Welche bereits von dem Vorauskommando Katy, Michael und Uli am Nachmittag als die "beste Schule ever" bezeichnet wurde, denn der Schulsaal befand sich zwar im vierten Stock, doch hatte er eine Dachterrasse zu bieten, die einen schönen Bild über Berlin bot. Aufgrund der Zugverspätungen  erlebten nur die Drei die stimmungsvolle Eröffnungsfeier vor dem Brandenburger Tor.  Doch weitere Höhepunkte sollten für alle Teilnehmer folgen.

Orientierunglauf - knapp am Sieg vorbeigelaufen

Zwei Orientierungsläufe standen für die Turnfestteilnehmer auf dem Programm. Zum Hereinfinden wurde der Team-Orientierungslauf am Sonntag durch die Berliner Museumsinsel gewählt. Je nach Alter und Geschlecht gab es unterschiedlich lange Strecken. Jedes Team erhält eine Karte, auf dem Punkte/Poten markiert sind, die in der richtigen Reihenfolge anzulaufen sind und durch einen Chip getrackt werden. Die angegebene Strecke bezieht sich dabei immer auf die Entfernung in Luftlinie zwischen allen Punkten. Siegreich in der Klasse M15-18 waren Nico und Paul, die in schnellen 31:50 durch die Stadt jagten und sich voll auf den Wettkampf konzentrierten und somit keine Sekunde Zeit für die Bewunderung schöner Bauwerke und Baustellen auf der Museumsinsel verschwendeten, was Aufgrunde des leichten Regens nicht weiter verwunderlich war. Bei den Männern absolvierten Finn und Moritz gemeinsam mit Christian die 6 Kilometer-Strecke durch die Innenstadt Berlins. Problemlos fand das Trio alle Punkte ohne größere Probleme, was infolge Jahrelanger Turnfesterfahrung von allen auch erwartet wurde. Zufrieden mit Platz neun in knapp 50 Minuten beendeten sie Teil eins des OL-Programms. 3,4 Kilometer liefen Lena und Katy (W15-18) durch die Stadt, sie wurden gute Vierte. Als Ersatz für Isa und Michael, die leider beide verletzungsbedingt nicht starten konnten, gingen Franzi und Uli an den Start. In der Wertung Mixed 12+ 2,9 km wurden 29. von 91 Teams.

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Optimales Wetter am nächsten Tag beim Einzel-OL im Tegler Forst. In der Hauptklasse wählten die Männer den schweren OL, der mit 7,0 Kilometern ausgeschrieben war. Kaum ein Punkt war direkt an einem Weg sondern meistens irgendwo im Wald versteckt. Gleich zu Beginn verpasste Christian einen Posten und suchte 12 Minuten. Nach diesem Fehler fand der 29-Jährige alle weiteren Posten problemlos und erreichte das Ziel nach 1:08 Stunden. Als Drittbester mit nur 5 Minuten Abstand auf den Sieger wäre die Goldmedaille in greifbarer Nähe gewesen. Plätze Sieben, Zehn und Elf belegten Stefan, Finn und Moritz, die sich auch einige Fehler leisteten und 20 Minuten nach Christian gemeinsam ins Ziel kamen. Gar nicht in Ziel kam Leon, der kurz vor Zielschluss sogar von seinen Vereinskameraden gesucht wurde, da seine Ankunft schon seit Stunden überfällig war. Die Befürchtung, ihm sei etwas zugestoßen, bewahrheitet sich glücklicherweise nicht. Und im Nachhinein sorgte seine vergebliche Suche nach dem elften Posten für zahlreiche Lacher während den Turnfesttagen.

Bei Sonnenschein erlief sich Patrik Scholtissek, der die 4,2 Kilometer Strecke der M17-18 in 31:20 Minuten absolvierte, die Silbermedaille. Problemlos fand Patrik alle Posten und wurde nur durch einen "ortskundigen" Berliner geschlagen. Kurz hinter ihm platzierte sich Paul als Dritter. Nico wurde fünfter. Platz zwei für Jannik der in der Klasse M15-16 die gleiche Strecke lief.

Die Frauen wählten die leichte Strecke, wobei auch diese Strecke einige Tücken aufwies, so suchten Rabea, Franzi und Isa über eine halbe Stunden einen Posten. Die Suche kostete ihnen eine Platzierung unter den Top fünf. In 1:07 Stunden mit einem Abstand von 33 Minuten auf die Siegerin wurde Rabea 17. Isa 18. Franzi, die eigentlich gar nicht gemeldet war lief just for Fun mit Rabea mit. Auch Lena war für diesen Wettbewerb nicht gemeldet, nahm aber den Startplatz von Karo ein, die nicht mit dabei sein konnte. Ohne gravierende Fehler beendete sie ihren Lauf und wurde zweite.

Wahlwettkampf

Zwischen Sonntag und Mittwoch fanden die Wahlwettkämpfe statt, bei dem einige LTV’ler die gewohnten Pfade verließen. So versuchte sich Uli im Ropeskipping, stellte aber hinterher fest, dass der klassische Sprint ihm mehr Punkte eingebracht hätte. Rabea, Franzi und Leon reicherten ihren Wahlvierkampf mit Schwimmdisziplinen an. Leider verletzte sich Isa, die direkt am Sonntag den Anfang machte leicht am Oberschenkel, sodass sie ihren Wettkampf abbrechen musst, ebenso konnte Franzi ihren Wettkampf am Mittwoch nicht vervollständigen, da sie sich ihre Schulter beim Schwimmen erneut auskugelte.

Unter den Top Ten platzierte sich Lena, die mit einem reinen Leichtathletik-Wettkampf mit zwei neuen Bestleistungen im Kugelstoß und Schleuderball. In der U20 belegte sie den siebten Platz von 61! Platz neun, bei 81 Teilnehmerinnen belegte Rabea, die den Weitsprung durch Brustschwimmen ersetzte. Und somit in der Frauenklasse 20-24 Jahren die zweite Top-Ten Platzierung für den LTV erkämpfte.

Metzner, Lena (WJU20)

Punkte

Rang

100-m-Lauf W: 14,90 9,41 Pt.
Weitsprung W: 4,04 8,89 Pt.
Kugelstoß 4,00 kg W: 8,33 8,33 Pt.
Schleuderball 1,0 kg W: 29,70 8,49 Pt.

35,12

7

Klink, Rabea (Frauen)

 

 

100-m-Lauf W: 13,95 10,94 Pt.

Kugelstoß 4,00 kg W: 8,60 8,60 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 36,16 10,33 Pt.

50-m-Brust W: 0:57,8 6,70 Pt.

36,57

9

Klehenz, Paul  (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 12,63 10,80 Pt.

Weitsprung W: 5,31 10,62 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 8,55 6,84 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 40,91 9,09 Pt.

37,35

14

Fehr, Ulrich (M45)

 

 

Weitsprung a.d.Stand W: 2,32 9,28 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 9,07 7,26 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 46,71 10,38 Pt.

RopeSkipp. 30s Easy W: 61 6,10 Pt.

33,02

16

Eisemann, Nico (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 13,26 9,66 Pt.

Weitsprung W: 5,15 10,30 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 9,54 7,63 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 42,27 9,39 Pt.

36,98

19

Knöringer, Moritz (Männer)

 

 

100-m-Lauf W: 12,22 11,60 Pt.

Weitsprung W: 5,37 10,74 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 8,01 6,41 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 36,23 8,05 Pt.

36,80

18

Scholtissek, Patrik (MJU18)

 

 

100-m-Lauf W: 13,44 9,36 Pt.

Weitsprung W: 4,35 8,70 Pt.

25-m-Tauchen W: 20,6 8,32 Pt.

50-m-Kraul W: 0:42,8 7,62 Pt.

34,00

75

Fuchs, Jannik  (MJU16)

 

 

100-m-Lauf W: 13,76 8,83 Pt.

Weitsprung W: 5,26 10,52 Pt.

Kugelstoß 5,00 kg W: 6,76 5,41 Pt.

Schleuderball 1,0 kg W: 32,33 7,18 Pt.

31,94

60

Haeder, Finn  (Männer)

 

 

100-m-Lauf W: 13,50 9,26 Pt.

Weitsprung W: 5,25 10,50 Pt.

Kugelstoß 7,26 kg W: 5,45 4,36 Pt.

Schleuderball 1,5 kg W: 22,76 5,06 Pt.

29,18

73

Scholtissek, Leon  (MJU20)

 

 

100-m-Lauf W: 13,44 9,36 Pt.

Weitsprung W: 4,35 8,70 Pt.

25-m-Tauchen W: 20,6 8,32 Pt.

50-m-Kraul W: 0:42,8 7,62 Pt.

34,00

75

Lorz, Franziska  (Frauen)

 

 

100-m-Lauf W: 14,59 9,89 Pt.

Kugelstoß 4,00 kg W: 8,60 8,60 Pt.

50-m-Brust W: 0,00 Pt.

50-m-Kraul W: 0:38,5 9,82 Pt.

28,31

271

 

Beachvölkerball - LTV ungeschlagen

Bekannt aus der Schule, ist das Spiel Völkerball ein Spiel, das sich in den letzten Jahren bei den Turnfesten immer größerer Beliebtheit erfreut. So auch auch beim LTV, der bereits das dritte Turnfest in Folge Mannschaften zum Beachvölkerball meldet. Die Mannschaft M18+ bestehend aus Stefan, Christian, Tobias, Nico, Paul, Patrik und Jannik sollten am Mittwoch gegen 31 Mannschaften antreten. Doch leider glänzten zahlreiche Mannschaften mit Abwesenheit, was wiederum die Organisation des Turniers vollkommen durcheinander brachte. Nach langem Warten auf das erste Spiel gewann das Team, bestehend aus vier Feldspieler und einem Grundlinienspieler, die erste Begegnung deutlich. Aufregender war das Pfalz-Derby gegen Germersheim, bei dem die Entscheidung erst in letzter Sekunde fiel, da es lange Zeit unentschieden stand. Erst kurz vor Spielende warf Tobias ein gegnerischer Spieler ab, somit hatte der LTV'ler beim Schlusspfiff (Maximale Spiellänge 6 Minuten) mehr Spieler als der Gegner im Spielfeld und gewann nach Punkten. Ähnlich knapp auch das folgende Spiel gegen Starke Gegner aus Edingen, bei dem Stefan im Duell eins gegen eins vermeintlich schon geschlagen war, da er kurz vor dem Gegner auf dem Boden lag. Stefan wich dem Ball akrobatisch aus, eroberte ihn zurück und warf den verblüfften Gegenspieler ab. Sieg Nummer drei für das Team. Auch das nächste Spiel wurde gewonnen und damit ging der Gruppensieg an Dürkheim.

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Der Spielmodus sah eine zweite Gruppenphase vor, in dem alle 5 Gruppensieger gegeneinander den ersten Platz ausspielten. Der erste Gegner SG Schönborn wurde in letzter Minute mit einem Wurf von der Grundlinien durch Nico besiegt. Schwerer taten sich sich die Fünf beim nächsten Gegner aus Grünthal, zweifelhafte Treffer auf beiden Seiten sorgten für viel Diskussion mit den Schiedsrichter, die leider die Spielzeit nicht anhielten und so war kaum Zeit für ein richtiges Spiel. Mit 3:2 (Anzahl der Spieler auf dem Feld) hielt sich der LTV aber schadlos. Das dritten Spiel der Finalrunde war das eigentliche Finale, denn nur die Handballer des TV Altenstatt hatten noch Chancen auf den Gesamtsieg, da sie - wie der LTV - noch nicht geschlagen waren. In einem hochkarätigen Spiel, in dem sich die beiden Mannschaften nicht schenken, ging das Dürkheimer Quintett als Sieger und damit als Turniersieger hervor. Das letzte Spiel gegen Hallstadt sollte ein schöner Abschluss werden, doch leider verhielt sich der Gegner alles andere als fair und stimmte Kampfgesänge an, die auf Sportplatz nichts zu suchen hatten. In der aufgeladenen Stimmung am Ende eine langen Tages machten die LTV'ler ein paar Leichtsinnsfehler, die letztendlich nur zu einem Unentschieden führten, da der vermeintliche Siegtreffer durch Christian einen Wimpernschlag nach dem Schlusspfiff erfolgte.

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Völlig unerwartet der Erste Sieg des LTV's beim Beachvölkerball, welcher in den Trainings durch zahlreiche Wurfspiele im Aufwärmprogramm optimal vorbereitet wurde, so die Analyse des Jugendtrainers Stefan.

Leider konnte die gemeldete Frauenmannschaft am Tag zuvor nicht antreten, da verletzungsbedingt zu viele Spielerinnen ausfielen.

DMKM - Permiere für Lea Karasu

Aus unterschiedlichen Gründen traten nur drei von sechs qualifizierten LTV'lern bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften am Donnerstag/Freitag im Mommsenstadion an. Den Anfang machte Astrid donnerstags mit einem verhaltenen Schleuderballwurf knapp unter 25 Metern. Weiter ging es im Stadion bei sehr viel Gegenwind mit dem 100 Meter Sprint in 15,63 Sekunden. Nicht ganz zufriedenstellend der Weitsprung, bei dem Astrid einige Zentimeter verschenkte und sich mit 4,01 Metern begnügen musste. Ein erfreuliches Ergebnis im Kugelstoßen mit guten 7,56 Metern aus dem zweiten Versuch. Gegen deutlich jüngere Konkurrenz beendete sie mit dem 1000 Meter Lauf den Fünfkampf und rechnet aufgrund des Altersunterschiedes nicht mit einer Platzierung unter den Top 5. Somit war Astrid mit dem siebten Platz der Altersklasse W30+ mehr als zufrieden.

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Einen guten Wettkampf absolvierte, am nächsten Tag, Yasmin (WJU18), die in 14,11 Sekunden bei Gegenwind Saisonbestleistung sprintete. Noch mehr freute sie sich über den guten Weitsprung mit 4,92 Metern. Bei dem sie die viertbeste Weite in der 28-köpfigen Konkurrenz erzielte und somit endlich wieder in den Region um fünf Meter landete. Und das bei einem technisch ausbaufähigen Sprung, kommentierte Trainer Christian erfreut den zweiten Versuch, der auch nur gerade so auf dem Brett war. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den Ein-Kilogramm Ball zu neuer Bestweite auf 31,47 Metern konnte dieses Ergebnis aber nicht mehr steigern. Genauso auch der Kugelstoß ein starker Beginn mit 8,81 Metern und damit Bestleistung Nummer zwei. Leider dauerte es nach einem zügigen Wettkampfablauf ewig, bis die Damen den 1000 Meter Lauf absolvieren durften. Über 45 Minuten warteten die Mehrkämpferinnen auf den Start in glühender Mittagssonne bei 30 Grad. Dementsprechend war jede Spannung und Motivation verflogen, trotzdem ging Yasmin das Rennen couragiert an musste dann aber nach und nach langsamer machen. Mit 47,035 Punkten belegte Yasmin einen guten 22. Platz und steigerte ihre Bestleistung um 2 Punkte im Vergleich zum Vorjahr.

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Schwester Lea feierte DM-Premiere in Berlin. Hochmotiviert startete sie in den Wettkampf und rief über 75m ihr Potential ab in 10,99 Sekunden blieb Lea nur ganz knapp über ihrer Bestleistung. Der Weitsprung begann mit 4,08 Metern vielversprechend und ließ eine Steigerung erwarten doch diese blieb leider aus. Doch auch hier verkaufte sich Lea nur knapp unter Bestleistung. Anders der Schleuderball hier warf die Dürkheimerin gleich im Ersten Versuch 26,59 Meter Hausrekord. Im Kugelstoßen fehlte die Konzentration. Nach einem mittelmäßigen Auftakt folgten zwei ungültige Stöße aus dem Sektor und so war Leas Unzufriedenheit über sich selbst nicht zu verbergen. Trotzdem gab sie im abschließenden Langlauf Vollgas und konnte ihre Bestzeit auf 3:56,4 verbessern. Im Gegensatz zu den 1000 Metern ihrer Schwester wurde dieser Lauf pünktlich gestartet. Lea sammelte 40,307 Punkte, steigerte sich damit deutlich zu ihrer Qualifikationsleistung und belegte einen guten 11. Rang.

Wanderung, Turnfestgala, Stadiongala ...

Neben Sport sollte auch ein wenig Berlin erkundet werden. Der Titel "Wanderung durch das alte industrielle Berlin" klang vielversprechend. Am Startpunkt im Stadtteil Moabit fanden sich über am Dienstag 100 wanderwillige Turnfestteilnehmer ein, die den Spandauer Wanderführer völlig überforderten. Mithilfe seines Smartphones versuchte Moritz die wenigen Redebeiträge des Führers aufzunehmen und den LTV'lern per Whatsapp zur Verfügung zu stellen. Nach dem Besuch des Oldtimermuseum "Classic Remise" verließen die LTV'ler enttäuscht die Wanderung, da sich die Bedeutung der umliegenden Bauwerke einfacher mit Google erklären ließ.

Das Top-Event am Mittwoch-Abend war die Turnfestgala in der Mercedes-Benz-Arena, in der hochkarätige Turn- und Akrobatik-Show geboten wurde. Eindrucksvoll aufgrund der Vielzahl an Akteure war die Stadiongala im Olympiastadion, die am Dienstag im Beisein der Bundeskanzlerin stattfand. Leider war die Beschallung auf den oberen Rängen, auf dem der LTV saß sehr schlecht, sodass die Moderation und Redebeiträge nur sehr schlecht zu verstehen waren. Gleichzeitig drückte nasskaltes Wetter auf die Stimmung der Besucher.

17_06_10_DTF_SixCup

Natürlich wurden auch zahlreiche Mitmachangebote in der Messe und in der Stadt besucht und ausprobiert. Zufälligerweise schaffte ein kleine LTV-Gruppe einen Termin mit dem Bundesgesundheitsminister am Stand der Aktion „Gut Drauf“ beizuwohnen, der „sein“ Projekt besuchte und dort gemeinsam mit anderen Turnfestteilnehmern Six-Cup spielte. Ein Spiel in dem ein fußballgroßer Würfel im Zweierteam irgendwie – außer den Händen – in einen von drei Körben befördert werden muss. Dabei befinden sich die Körbe auf ein, zwei und drei Meter Höhe. Der Einladung von Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger ins Paul-Löbe Haus und zur anschließenden Besichtigung des Reichstags folgten Isa, Rabea und Uli. Sie zeigten sich begeistert von der Einladung die an alle Turnfest-Verein aus dem Wahlkreis ging.

Nach sieben Tagen ging das Turnfest zu Ende und 14 LTV’ler fuhren gemeinsam mit dem ICE nach Hause. Aber was wäre eine Zugfahrt ohne Zwischenfälle? Die Durchsage ob sich ein Arzt oder Rettungssanitäter im Zug befinde und dieser bitte in Wagen zwei kommen soll, konnte unser Rettungssanitäter Tobi nicht überhören und lief in den besagten Wagen wo ein Passagier mit Verdacht auf einen Schlaganfall versorgt wurde und im nächsten Bahnhof an einen Rettungswagen übergeben wurde. Trotzdem erreichten die Rückkehrer pünktlich Mannheim und freuten sich nach vielen kurzen Nächten auf Isomatten auf ihr weiches Bett!

 

 

von: C. Heilmann    Datum: 11.6.2017    Kategorie: Sport     ID: 1173