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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  WJU14 überraschend Team-Pfalzmeister  spike

Zweibrücken 23. September: Die traditionelle am Ende der Saison stattfindenden  Pfalz-Team Meisterschaften waren ein erfolgreicher Abschluss des aktuellen Wettkampfjahres. Drei Teams reisten nach Zweibrücken. Die größte Konkurrenz hatten die Mädchen WJU14mit sieben teilnehmenden Mannschaften.

Da bei den Team-Meisterschaften in jeder Disziplin nur zwei von drei startberechtigten Athleten in die Wertung kommen und jeder Athlet maximal in drei Disziplinen starten darf muss zuvor eine sinnvolle Mannschaftsaufstellung gefunden werden, dies war in fast allen Fällen bei der WJU14 recht einfach.  Nur der Hürdenlauf war ein Problem was erst kurz  vor dem Wettkampf richtig gelöst war.  Der Erste Hürdenplatz wurde von Lea Karasu abgedeckt, die mit  ihren zwölf Jahren schon viel Erfahrung in dieser Disziplin mitbringt. Der Start und die ersten Hürden klappten wunderbar, so hatte Lea fast schon eine Hürde Vorsprung und eine neue Bestzeit im Blick. Doch leider stimmte der Abstand zur vierten Hürde nicht mehr und sie blieb fast stehen. Konnte danach das Rennen aber wieder aufnehmen und gewann doch noch das Rennen. Eine sehr gute Leistung lieferte die ein Jahr jüngere Florentine Baumgärtner, die sich  zum Ersten Mal der Herausforderung stellte und souverän im Vierer-Rhythmus als zehnt Beste wertvolle Punkte für das Team beisteuerte. 377 Punkte für einen Start, der erst am Freitag nach dem letzten Hürdentraining vor dem Wettkampf sicher war. Die meisten Punkte sammelten die 75-Meter Sprinterinnen. Ein super Rennen lieferte Marie Kurzidem die dreizehnjährige pulverisierte  ihre Bestzeit und kam sogar einen Wimpernschlag vor Nina Flatau ins Ziel. Bei 10,59 Sekunden blieb die Uhr stehen. Fast eine halbe Sekunde schneller als im Dreikampf Anfang September. Pech hatte Nina, die auf Bahn 8 lief und dort ein Hindernis im Ziel zu überqueren hatte. Eine starke Windböe hatte Teile der Zeitmessanlage umgeworfen die Nina somit im Weg lagen. Die gesprinteten 10,60 Sekunden bedeuteten aber trotzdem Bestleistung und somit wurde auf einen Einspruch verzichtet, da unklar war ob Nina alleine bei einer möglichen Rennwiederholung eine ähnlich gute Zeit läuft.

 17_09_23_Team_60H 17_09_23_Team_weit

Bedingt durch den Wind klappte der Weitsprung nicht ganz so gut trotzdem sammelte Nina hier mit 4,29 Meter 470 Punkte und damit die beste Einzelleistung des Teams. Auch im Ballwurf, der eigentlich durch Rückenwind etwas unterstützt wurde, kamen Lea und Franziska Koch mit 35,5 und 34 Metern nicht ganz an ihre Bestleistung heran  doch reichte es im Gesamtklassement für Platz  zwei und drei und so konnte das Team seine Führung weiter ausbauen. Durch einen krankheitsbedingten Ausfall von Naphtaline Günther musste Franziska auf jeden Fall die 800 Meter laufen. Unterstützt wurde sie von Marie, die sich gleich am Anfang an die Spitze des Feldes setzte und 400 Meter das Tempo bestimmte. Erst dann löste sich eine Läuferin Marie behauptet bis kurz vor der Zielgerade ihre zweite Position musste sich dann im Zielsprint aber geschlagen geben, freute sich dann über ihre tolle Bestzeit von 2:51,59 Minuten. Franziska folgte in 3:09 Minuten.

17_09_23_Team_4x75

Vor der abschließenden Staffel lag das Team damit mit 50 Punkten in Führung. Nina brachte das Staffelholz ins Rennen und wechselte fehlerfrei auf Franziska. Unproblematisch auf die wechsle auf Marie und Lea, doch leider wurde das Quartett nur vierte in 42,59 Sekunden. Nach langem Warten stand das Ergebnis dann fest: Der Pfalztitel geht mit 5134 Punkten nach Bad Dürkheim!

17_09_23_Team_WJU14

 - WJU20 konkurenzlos -

Weniger Überraschend war der Sieg der WJU20, ohne Gegnerinnen gingen die acht LTV’lerinnen an den Start. Gleich zu Beginn mussten Lena Metzner und Katy Dietrich ohne viel Pause vom Speerwurf in den Startblock der Hürdenstrecke wechseln. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit absolvierte beide ein gutes Rennen, für beide das erste Mal über 100 Metern mit den U20 Hürden. Lena konnte sogar die Frauenkonkurrenz in Schach halten und siegte in 18,49 Sekunden. Erleichtert war Katy nach dem Rennen, da sie nur „für die Mannschaft“ in dieser Disziplin einsprang.

17_09_23_Team_Speer 17_09_23_Team_Staffel2

Der Hochsprung zog sich  aufgrund zu niedriger Einstiegshöhe in die Länge und Überschnitt sich sogar mit dem 100 Meter Lauf. Der Sprung wurde kurzerhand unterbrochen und das bedeutet langes Warten für Franziska Fuchs die letztendlich 1,42 Meter sprang. Yasmin Karasu musste nach übersprungen 1,38 Meter zum Sprint und konnte sich hinterher auch nicht mehr steigern, das sie auf den letzten zehn Metern mit einen Krampf im Oberschenkel nur noch ins Ziel Humpeln konnte. Mehr Glück hatte  Leonie Mayer die in 13,87 Sekunden so schnell war wie noch nie leider bließ der Wind mit 2,8 Metern pro Sekunden ein wenig zu stark von hinten, sodass dieser Wert nicht für die Bestenliste zählt. Mit dieser Leistung und ihrer Weitsprungleistung von 4,45 Metern  steuerte Leonie genau zwei Mal 488 Punkte zum Teamerfolg bei. Der beste Wert der Mannschaft als vierzehnjährige! Knapp dahinter reihte sich Yasmin mit 4,33 Meter  und 474 Punkten ein und Lena mit 471 Punkten aus dem Speerwurf. Ebenfalls über 400 Punkte brachte Franziska Fuchs und Susanne Kunz im 800 Meter Lauf ein. Clara Witschel komplettierte das 800 Meter Trio. Das Staffel-Quartett bestehend aus Lena, Leonie, Yasmin und Cilja Weil beendete in 54,37 Sekunden die 4x100 Meter.

- Nachwuchs mit Potential -

Die Jungs U14 durften am Ende eines erfolgreichen Wettkampftages ebenfalls auf das Siegerpodest klettern,  wenn auch nur auf Platz drei. Die meisten Punkte sammelte Bastian der in 10,29 Sekunden über 60 Meter Hürden keinen eine Chance ließ. Moritz Maas als elfjährige platzierte sich mit 11,16 Sekunden als vierter achtbar! Für Jan Mayer waren 12,23 Sekunden bei der Hürden-Premiere ein guter Einstand. Moritz steigerte seine Bestzeit auf 10,98 Sekunden und war damit fast so schnell wie Bastian, der in 10,88 Sekunden einen weniger optimalen Tag erwischte.  Die setze sich im Weitsprung fort, in dem kein LTV’ler die vier Meter Marke knackte. Gleich dreifach waren die 800 Meter besetzt, schnellster im internen Vergleich war Jan Mayer in 2:52,71 Sekunden dicht gefolgt von Luke Schieweck, der seinen ersten Wettkampf bestritt, und Lennard Bandlitz. Gute Wechsel bei der 4x75 Meter Staffel führten zu einer Verbesserung der Staffelzeit aus dem Frühjahr um 1,5 Sekunden auf 44,08 Sekunden. 336 Punkte hatte das Team damit Rückstand auf den ersten Platz was eine beachtliche Leistung ist ,da die anderen beiden Teams vornehmlich aus dreizehnjährigen Bestand und das LTV-Team nur zwölfjährige und einem efjährigen.

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      von: C. Heilmann    Datum: 24.9.2017    Kategorie: Sport     ID: 1200