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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Top Sprint-Zeiten bei Bezirksmeisterschaften  spike

Ludwigshafen 10. Dezember: Zum Abschluss des Jahres fanden über 340 Athleten den Weg in die Leichtathletikhalle in Ludwigshafen. Neben zahlreichen Vorderpfälzern, die in ihrem Bezirk ihre Meister suchten, kamen die Teilnehmer aus der Pfalz und weit über den Landesgrenzen. Traditionell begannen die Hürdenläufer den Wettkampf. Hier glänzte die U14er: Allen vorneweg lief Bastian Daum, der in der M12 fast eine Sekunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten hatte. Erster Sieg in 10,19 Sekunden. Die gleichaltrige Lea Karasu fand nach einem etwas verhaltenen Start gut in das Rennen und freute sich über Bestleistung und Sieg in der W12 in 11,22 Sekunden. Knapp dahinter in 11,94 die ein Jahr jüngere Florentine Baumgärtner, die sich erst zum zweiten Mal der Hürdenstrecke stellte und so noch viel Potential nach oben hat da sie hier den zweiten Platz belegte. Auch für Lena Metzner (WJU20) gab es im Hürdensprint eine Silbermedaille.

17_12_10_60H

Noch mehr Medaillen sammelten die LTV’ler beim Sprint. Schnellster Dürkheimer war Bastian, der in 8,60 Sekunden über 30 Konkurrenten davon lief und verdient die Gold-Medaille gewann. Noch schneller war Ruby Koch (W14), die nicht nur ihren Trainern sondern vor allem sich selbst mit der Goldmedaille überraschte, denn keine andere Athletin war schneller als 8,56 Sekunden! Knapp dahinter in 8,73 Sekunden kam Leonie Mayer ins Ziel, die nach einem verpatzten Start nur 5. wurde. Für beide eine neue Bestzeit. Einen  Doppelsieg erkämpften sich  Nina Flatau und Marie Kurzidem. Das Duo sprintete so schnell wie nie uns siegte so in 8,63 und 8,74 Sekunden in der W13.
Die Starterfelder in allen Altersklassen waren ungewöhnlich groß, noch größer die der W12. Fast 50 Mädchen gingen an den Start. Leider gab es nur Zeitendläufe und keine Finalläufe, sodass ein direktes Duell ausblieb. Gleich im ersten Lauf durfte Lea in den Startblock und siegte in schnelle 8,81 Sekunden. Leider reichte die neue Bestzeit nur zu Platz fünf. Auf Platz 30 sprintete Melina Rutt-Sakelaris, die ihren ersten Wettkampf bestritt. Platz 34 belegte Florentine. Platz vier für Lena in der U20 und der gleiche Platz auch für Yasmin Karasu in der U18.

17_12_10_60m

800 Meter also vier Runden in der Halle lief Luke Schieweck (M12), der nach einem 26. Platz im Sprint -sich auf der Langstrecke deutlich wohler fühlte und in einem sehr ausgeglichenen Rennen zu Rang  fünf lief. Nach 2:48,39 Minuten blieb die Uhr für Luke stehen. Fast die gleiche Bestzeit, die Leon Scholtissek vor 7 Jahren in der M12 gelaufen ist. Leon startete ein letztes Mal in der MJU20 und konnte in 2:20,39 Minuten die Silbermedaille gewinnen.

Erfreulicherweise konnte der LTV wenigstens in einer Altersklasse eine Staffel stellen in der WJU16 liefen zum ersten Mal: Nina, Marie, Ruby und Leonie zusammen. Nach den Sprintzeiten vom Vormittag eine vielversprechende Staffel, die hoffentlich auch noch im nächsten Jahr häufig zusammen laufen wird. Jedoch zahlte das Quartett bei ihrem ersten Einsatz viel Lehrgeld, da die Wechselräume, das Wechselprozedere doch ganz anders ist als im Freien. Trotzdem setzten sie sich in 58,52 Sekunden gegen  Ludwigshafen durch und mussten sich nur den Eisenbergern geschlagen geben. Eine Staffel mit viel Luft nach oben!

17_12_10_800m

Auch in den technischen  Disziplinen war der LTV vertreten.  Hier vor allem im Weitsprung. Die einzige Goldmedaille ersprang Nina gleich im ersten Versuch. 4,51 Meter gab die dreizehnjährige als Tagesmarke vor, an denen sich alle 13 Konkurrentinnen die Zähne ausbissen, eingenommen Nina selbst, die sich leider nicht mehr steigern konnte. Dann gab es aber gleich drei Silbermedaillen: Angeführt von Leonie, die nach schlechten Trainingssprüngen, bei denen gar nichts passte einen versöhnlichen  und sehr ausgeglichenen Wettkampf absolvierte und zwar mit 4,57 Metern nicht ihre Bestweite übertraf aber  viel Selbstbewusstsein tanken konnte, da der Anlauf  sehr konstant war. Ähnliches Szenario bei Yasmin, die mit 4,69 Metern einen ordentlichen Wettkampf zeigte.
Lange Zeit führte Bastian mit 4,13 Meter aus dem zweiten Versuch und konnte dann seinen Vorsprung mit dem vierten Versuch auf 4,36 Metern sogar  noch ausbauen, doch leider sprang im letzten Versuch noch ein gegen fünf Zentimeter weiter. So musste sich Bastian mit Bestleistung mit dem Vizemeistertitel begnügen. Platz drei für Lena: 4,34 Meter und Platz vier für Lea, die mit 4,20 eine neue Bestleistung aufstellte und damit in einem ewig langen Wettkampf gegen 38 Gegnerinnen eine sehr gute Figur machte. Platz 332 ging an Melina.

Zwei Hochspringerinnen rundeten das Sprungergebnis in der W13 ab. Franziska Koch, die nur im Hochsprung antrat überquerte erfolgreich 1,25 Meter und musste sich dann bei  1,30 Meter geschlagen geben. Vereinskameradin Marie, musste wegen Zeitüberschneidungen mit der Staffel den Hochsprung frühzeitig beenden und verzichtete schweren Herzens nach 1,25 Metern auf alle weiteren Versuche. Da keine weitere Springerin höher als 1,25Meter kam bedeutetet das für beide die Goldmedaille.

"Ein toller Jahresabschluss, der Lust auf das kommende Jahr macht" resümierte Trainer Christian Heilmann die Ergebnisse seine Schützlinge.

      von: C. Heilmann    Datum: 10.12.2017    Kategorie: Sport     ID: 1217