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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Trainingsausfall Fronleichnam  spike

Das Training fällt am Donnerst (20.5.) und Freitag (19.5.) wegen Feiertag und Brückentag aus.

von: C. Heilmann    Datum: 19.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1334

spike  Drei Siege bei Pfalz Blockmeisterschaften - Marie "verzichtet" auf Sieg  spike

Saulheim 16. Juni: Seit Jahren laufen bei den Landesverbänden Rheinland, Rheinhessen und der Pfalz Fusionsgespräche. Bei den Blockmeisterschaften wurden im rheinhessischen Saulheim die Pfalz und Rheinhessen noch getrennt gewertet, doch waren bei der gemeinsam ausgerichteten Meisterschaft im Blockmehrkampf deutlich größere Starterfelder und somit auch spannendere Wettkämpfe zu sehen. Den zweiten Mehrkampf innerhalb einer Woche bestritten Marie Kurzidem (W15) und Bastian Daum (M14).

Bastian begann seinen 5-Kampf mit dem Ballwurf und konnte hier mit leichtem Rückenwind ausgezeichnete 53 Meter erzielen. Zwar warf er den Ball immer etwas hoch doch mit neuer Bestleistung war der Auftakt geglückt. Deutlich besser wie letzte Woche aber nicht zufriedenstellend dann der Hürdenlauf nach 12,31 Sekunden erreichte er das Ziel, sein zweitbeste Zeit, doch war der Sprint zwischen den Hürden schwerfällig und nicht so flüssig. Leider fehlte auch im Weitsprung etwas die Konstanz, zwar sprang Bastian im zweiten Versuch Saisonbestleistung mit 5,13 Metern doch traf er das Brett leider nicht. Starker Gegenwind beim 100 Meter Lauf ließen keine bessere Zeit als 12,59 Sekunden zu, was aber auch gleich die schnellste M14er Zeit des Tages war! Zum Abschluss folgten die 2000 Meter, die um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren in 6:40 Minuten gelaufen werden müssten. Eine große Herausforderung, die Bastian versuchte zu stellen, doch leider war nach gut 2 Runden absehbar, dass die Zielzeit eine Hausnummer zu hoch war. Völlig erschöpft kam Bastian in 8:11 Minuten ins Ziel. Mit insgesamt 2389 Punkten  knackte er die Norm für die Deutschen Meisterschaften, doch leider reichte es mit der Zusatzzeit über die Langstrecke nicht. Etwas geknickt stand Bastian auf dem Treppchen und nahm die Urkunde und den Pfalzmeisterwimpel entgegen.  Trotzdem eine Klasse Leistung, da er die ganze Woche wegen Wadenproblemen nicht trainieren konnte.

19_06_16_PfalzBlock_80H

Ebenfalls im Block Lauf traten Madelaine Theissen und Florentine Baumgärtner an. Beide durften in der W13 noch 800 Meter laufen. Florentine startete in 10,69 Sekunden gut in ihren Wettkampf und sammelte anschließend im Ballwurf mit 30 Metern und Weitsprung mit 4,14 Metern zwei neue Bestleistungen. Bestleistungen sammelte  auch Madelaine, die bei ihrem ersten Wettkampf eine gute Figur abgab. Überzeugen konnte sie im Ballwurf mit 36 Metern. Der Hürdenlauf klappte noch nicht so ganz wie im Training doch das wird in den nächsten Wettkämpfen mit mehr Routine immer besser. Mit 2097 Punkten belegte Florentine den fünften Platz in der Pfalzwertung, Madelaine wurde Siebte.

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Im Block Sprint, der anstelle von der Langstrecke und Ballwurf, Hochsprung und Speerwurf enthält, kämpften Louisa Appel (W12), Moritz Maas (M13) und Lea Karasu (W14) um eine Podestplatzierung. Nach dem sehr gutem Auftakt im Hürdenlauf 11,61 Sekunden (PB) und Sprint 11,37 Sekunden lag Louisa mit deutlichem Abstand hinter der Führenden auf Rang zwei. Trotz Bestleistung von 3,90 Meter  im Weitsprung wuchs der Abstand auf 152 Punkte an. Doch dann hatte Louisa Glück, denn ihre Konkurrentin aus Edenkoben war im Gegensatz zur ihr keine Hochspringerin und überquerte nur 1,21 Metern. Bei der Höhe sprang sich Louisa erst warm und blieb bis 1,42 Metern ohne Fehlversuch. Die 10 Sprünge gaben der jungen Athletin Sicherheit und so blieb sie auch noch gelassen, als bei 1,45 der erste und zweite Versuch misslang. Im dritten Anlauf meisterte sie die Höhe und konnte dann auch noch 1,48 Meter überspringen. Neuer Vereinsrekord in der W12! Die 1,51 Meter waren dann nach zwei Anlaufversuchen zu hoch und so beendete sie ihren Wettkampf freudestrahlend und zog mit dem überragenden Hochsprung an der Edenkobenerin vorbei und führte nun mit 19 Punkten. Den ersten Platz gab sie danach auch nicht mehr her und warf den Speer 14,39 Meter weit. Weiter als alle in ihrer Klasse. Mit 2090 Punkte gewann Louisa verdient und das nach zwei Wochen Trainingspause und Ungewissheit ob sie den Wettkampf überhaupt gemeistert bekommt, da doch einige neue Disziplinen wie Hürdenlauf und Speerwurf dabei waren.

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Weniger spannend dann der Wettbewerb von Moritz. Bei 5 Disziplinsiegen war ihm die Pfalzwertung sicher. In 10,70 Sekunden startete auch er gut im Hürdenwald und verpasste leider einen Lauf mit etwas stärkeren Konkurrenten und lief so nur 10,70 Sekunden. Bestzeitzeit dann im Sprint, bei dem es etwas unklar war wann er den laufen musste, da der Zeitplan kurzfristig geändert wurde. 10,96 Sekunden so schnell wie nie! Auch 1,36 Meter im Hochsprung bedeuten neue Bestleistung und genauso der Speerwurf, da er diese Disziplin zum ersten Mal machte und mit 25,51 Metern eine sehr gute Weite erzielte. Nach einem langen Wettkampftag haderte er mit sich beim Weitsprung, nur 4,23 Meter waren nicht das was sich der dreizehnjährige vorstellte, was aber nach vier Disziplinen eigentlich ganz in Ordnung war, zumal Moritz auch immer vor dem Brett absprang. Titel Nummer drei für den LTV gewann Moritz mit 2136 Punkten!

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Platz zwei in der Pfalzwertung belegte Lea Karasu (W14), die vor allem im Weitsprung überzeugte und gleich zu Beginn des langen Wettkampftages mit 4,65 Meter zu neuer Bestleistung sprang. 14 Sekunden im Sprint und  20,83 Meter im Speerwurf rundeten einen guten Mehrkampf ab und liesen die Hürden vergessen und auch den ungeliebten Hochsprung. Mit 2075 Punkten und Platz zwei war Lea zufrieden, da Platz eins außerhalb ihrer Reichweite war.

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Den Blockwettkampf Wurf absolvierte Marie Kurzidem (W15), die mit dem Diskuswurf eine ganz neue Disziplin ohne viel Training im Wettkampf testete. Das der Diskus eine sehr schwierig zu werfendes Gerät ist merke Marie sehr schnell, dennoch hatte sie kein Erbarmen mit dem ein Kilogramm schweren Diskus und schleuderte ihn auf 15,75 Meter. Der Hürdenlauf klappt leider immer noch nicht wie gewünscht. Trotzdem gewann Marie gegen ihre Konkurrentin aus Eisenberg, ebenso wie den Weitsprung mit 4,25 Metern und den Sprint in 13,96 Metern, sodass Marie vor dem abschließenden Kugelstoß zwar drei Disziplinsiege aufweisen konnte aber wegen der deutliche weiteren Diskusleistung mit 18 Punkten im Rückstand lag. Der erste Versuch machte Hoffnung den Spieß umzudrehen, Marie beförderte die Kugel auf 8,90 Meter und ihre Konkurrentin nur auf 8,55 Meter. Es fehlten also nur noch drei Punkte. Doch ein prüfender Blick auf das Ergebnisprotokoll ergab ein anderes Bild, die Kampfrichter hatten für Marie 9,98 Meter notiert, ein Wert der nicht stimmen konnte. Nach dem zweiten Versuch der nur 8,70 Meter weit war waren Marie und ihr Trainer Christian sich einig, dass der Wert nicht stimmen konnte und so wurde beim Wettkampfleiter darauf hingewiesen, dass hier ein Fehler passiert sein musste.  Marie durfte dann den ersten Versuch zum Schluss wiederhohl und beförderter die Kugel auf 9,25 Meter eine sehr zufriedenstellende Leistung die ehrlich erbracht wurde. Ein absolut faires verhalten, was Marie zwar den Gesamtsieg kostete, denn ihre Konkurrentin stieß 9,24 Meter. Doch so konnte sich Marie ohne schlechtes Gewissen ehrlich über ihren tollen zweiten Platz freuen mit 2108 Punkten. Ein absolut hervorhebendes Verhalten, das Trainer Christian der noch vierzehnjährigen hoch anrechnet.  Ein toller Sportsgeist!

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      von: C. Heilmann    Datum: 16.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1333

spike  Pfalzemeisterschaften Senioren  spike

Edenkoben 8. Juni: Bei den Seniorenmeisterschaften gewann Astrid Wulfert als einzige Starterin des LTVs den Pfalzmeistertitel über 100m sowie 80m Hürden. Mit Neuer Bestleistung im Kugelstoßen war Astrid dann hochzufrieden und freute sich demnach über den zweiten Platz mit 8,52 Metern. Leider musste sie auf ihren vierten Start dem Weitsprung wegen Problemen an der Achillessehne verzichten.

von: C. Heilmann    Datum: 15.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1332

spike  Zwei Pfalzmeistertitel im Mehrkampf bei Pfingstsportfest  spike

Limburgerhof 9./10. Juni: Vier Nachwuchsmehrkämpfer stellten sich der anspruchsvollsten Leichtathletikdisziplin dem Siebenkampf bzw. Neunkampf. (In der U16 wird bei den Jungs anstelle des Zehnkampfes nur ein Neunkampf absolviert, der kein 400 Meter Sprint enthält.) Für alle Vier war es das erste Mal und so hieß es in vielen ungewohnten Disziplinen Erfahrungen sammeln, denn um alle Disziplinen optimal vorzubereiten ist jahrelanges Training notwendig.

Einen guten Start hatte Bastian Daum M14 über 100 Meter in 12,26 Sekunden, der mit neuer Bestzeit als schnellster in den Wettkampf startete. Es folgte solide 8,94 Meter im Kugelstoße,n ein guter Wert für Bastian, der sich eher im Sprint und Sprung zuhause fühlt. Das zeigte sich dann im Stabhochsprung, mit nur zwei Trainingseinheiten Stabhochsprung in der Vorbereitung meisterte er 2,30 Meter. Ähnlich wenige Trainingseinheiten absolvierte Bastian beim Speerwurf, dennoch gelang es ihm den Speer gleich im ersten Versuch auf 30,75 Meter zu schleudern. Der zweite Versuch war fast fünf Meter weiter, doch leider übertrat Bastian und somit war der Wurf ungültig. Zum Abschluss des ersten Mehrkampftages ging es in die Sandgrube, solide 4,98 Meter zum Auftakt gaben ein gutes Gefühl sich noch steigern zu können. Es folgte ein Sprung auf 5,08 Meter und die Hoffnung auf noch mehr, denn beide Sprünge waren immer vor dem Brett gesprungen. Doch leider wurde daraus nichts mehr. Mit drei neuen Bestleistungen übernachtete Bastian auf Rang drei in der Gesamtwertung und Rang eins in der Pfalzwertung.

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Leichter Regen zu Beginn des zweiten Tages sorgte für einen nassen Diskusring, da Bastian seine Versuche aber aus dem Stand absolvierte störte ihn das nicht weiter und er verbuchte gleich im ersten Versuch mit 25,02 Meter seine beste Weite. Der Hürdenlauf misslang am Start. Aus unerklärlichen Gründen passte sowohl bei Bastian als auch bei seinem Konkurrenten der Anlauf zur ersten Hürde nicht. Sodass sie beide zwei Schritte mehr machten mussten und so erst nach der dritten Hürde wie gewohnt laufen konnten. Ein bitterer Rückschlag für Bastian in seiner Paradedisziplin., die er trotzdem gewinnen konnte. Es folgten 1,48 Meter Bestleistung im Hochsprung und somit war auch Tag zwei fast zu Ende. Es fehlten nur noch die 1000 Meter. Die erste Runde deutete auf eine Zielzeit von ca. drei Minuten hin, jedoch nahm Bastian das Tempo etwas heraus und konnte dann am Ende noch zu einem langen Endspurt ansetzen. In 3:18,15 Minuten erreichte er da Ziel und freute sich über einen ausgezeichneten dritten Platz gegen nationale Konkurenz sowie den Pfalzmeistertitel der M14 im Neunkampf mit 4326 Punkten. Ganz knapp verpasste er damit um 74 Punkte die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften.

Pech hatte Jan Mayer, der nach dem Zieleinlauf der 100 Meter stürzte und so über seine Bestzeit von 13,27 Sekunden nicht wirklich freuen konnte. Gehandicapt stieß er die Kugel 8,01 Meter weit, Bestleistung trotz schmerzen. Leider konnte Jan aber nicht mehr weiter machen und so musste der vierzehnjährig den Wettkampf vorzeitig beenden.

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Im Siebenkampf der W15 testete Marie Kurzidem ihre Vielseitigkeit. Gleich zu Beginn stand der ungeliebte Speerwurf auf dem Plan, den sie mit 16,55 Meter ordentlich beendete. Der Hürdenlauf klappte plötzlich im letzten Training nicht mehr so wie gewünscht und somit war Marie froh dass sie nach den acht Hürden einfach ins Ziel kam. Dann wendete sich das Blatt zum Guten: Im Weitsprung sprang Marie 4,43 Meter neue Bestleistung, die sie gleich im dritten Versuch erneut bestätigte. Mit 13,74 Sekunden rundete sie ihren Tag ab, ihre zweitschnellste jemals gelaufene Zeit. Damit lag sie nach dem ersten Tag auf dem achten Rang, in der Pfalzwertung sogar in Führung. Mit dem regnerischen Auftakt des zweiten Tages kam Marie nicht ganz so gut zurecht. Nur 8,84 Meter aus dem dritten Versuch im Kugelstoß waren nicht das, was sie die vierzehnjährige vorgenommen hatte. Im Hochsprung meisterte sie 1,36 Meter und scheiterte nur ganz knapp an der neuen Bestleistung von 1,39 Metern. Beim 800-Meter-Lauf lief Marie ein gute Rennen, gleich zu Beginn startete sie mit einem deutlich höherem Tempo als geplant und wurde am Ende für diesen Mut belohnt: 2:47,32 Minuten bedeuteten neue Bestleistung. Gegen starke Konkurrenz aus Hessen und Reinhessen  belegte Marie in der Gesamtwertung mit 3034 Punkten Rang acht und konnte die Pfalzwertung für sich entscheiden!

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Vierte Mehrkämpferin war Maren Franke in der U18, die wie alle anderen gegen sehr gute Mehrkämpfer aus ganz Deutschland antrat. Der Auftakt gelang ihr in 15,70 Sekunden über 100 Meter Hürden optimal mit Bestleistung. Nach dem „Durchhänger“ bei den RLP-Meisterschaften eine Woche zuvor fand sie wieder zu ihrer alten Stärke zurück. Es folgte mit 1,41 Metern im Hochsprung gleich die nächste Bestleistung und Maren war froh die zwei Wackel-Disziplinen hinter sich gebracht zu haben. Die Erleichterung zeigte sich dann auch im Kugelstoßen, gleich der erste Stoß flog sehr weit, auf fast 12 Meter doch leider war er ungültig. Leider schaffte es Maren dann nicht mehr so weit zu stoßen und ärgerte sich dann über 10,89 Meter die sie im dritten Versuch stieß. Mit 13,44 Sekunden im 100 Meter Sprint bei viel Gegenwind beendete Maren auf Platz acht den ersten Wettkampftag. Mit müden Beinen sprang Maren 4,90 Meter im zweiten Versuch des Weitsprungwettbewerbs. Zwar traf Maren das Brett sehr gut doch fehlte beim letzten Versuch die Absprungstreckung und somit konnte Maren auch hier keine Bestleistung sammeln. Freudestrahlend schloss Maren den Speerwurf mit einem tollen Wurf auf 28,7 Meter ab. Eine Weite mit der sie im Vorfeld nie gerechnet hatte. Gut gelaunt ging es dann an die 800 Meter, auf die sich kaum eine Mehrkämpferin freut. Trotzdem gab Maren gleich von Anfang an Gas und biss sich an Position vier fest. Nach sechshundert Metern verlor sie dann eine Position konnte diese dann aber durch einen beherzten Endspurt wieder gut machen, sodass in schnellen 2:40,07 Minuten das Ziel erreichte. Damit beendete sie einen guten Siebenkampf in Bestzeit und konnte sich mit 4112 Punkten auf Rang fünf Vorschieben. Die Pfalzmeisterschaften der U18 finden im September statt bei denen Maren gute Chancen auf den Titel hat, da in Limburgerhof keine Pfälzerin besser war als Maren!

19_06_10_Mehrkampf_Hoch

„Ein tolles Mehrkampfwochenende mit zahlreichen sehr guten Leistungen“ resümierte Trainer Christian Heilmann bei dem die vier Nachwuchsathleten auch bestens mit den Negativ-Situationen, die so ein Wettkampf mitbringen sind super umgegangen sind. „Eine tolle Truppe die in den nächsten Jahren hoffentlich um weitere Mehrkämpfer wächst!“ So der Wunsch von Christian.

19_06_10_Mehrkampf_Gruppe

      von: C. Heilmann    Datum: 10.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1330

spike  Kampfkrümel siegen in Offenbach  spike

Offenbach 8. Juni: Am Pfingstsamstag starteten die U10 und U8 Mannschaften des LTV Bad Dürkheim beim Kila Cup in Offenbach.

Den Anfang machte das U10 Team, die LTV Kampfkekse. Für die Mannschaft  mit Lara Eiler, Tilda Rett, Paula Roth, Moritz Bergner, Leo Blankenfuland, Linus Heck, Finn Rogge, Oscar Schirmer und Leonard Wolf galt es, den guten Saisonstart von vor 3 Wochen zu bestätigen. Das Team, das sich hauptsächlich aus dem jüngeren Jahrgang zusammensetzte, trat in den Disziplinen „Hindernisstaffel, Medizinballstossen, Team-Biathlon und Wechselsprünge“ an.  Bei der Hindernisstaffel mussten in 3 Minuten so viele Bananenkisten wie möglich übersprungen werden. Hier erzielte der LTV Nachwuchs den 7. Platz. Auch bei den koordinativ anspruchsvollen Wechselsprüngen, die eine Vorform des Dreisprungs darstellen,  erreichten die Kampfkekse den 7. Platz. Paula Roth zeigte mit insgesamt 20 Sekunden aus drei Durchgängen die stärkste Leistung ihres Teams. Eine mäßigen Wettkampf zeigten die 9 Bad Dürkheimer beim Medizinballstossen und erreichten in dieser Disziplin den 9. Platz.  Zum Abschluss des Wettbewerbes fand der Team-Biathlon statt, eine Kombination aus Ausdauerlauf und Wurf. Hier gelang den LTV Kampfkeksen ein perfekter Lauf! Bereits das erste Pärchen mit Leo und Finn traf alle Hütchen und musste nicht in die Strafrunde. In Führung liegend schickten sie Lara und Linus ins Rennen. Auch die beiden zeigten eine blitzsaubere Leistung  und übergaben fehlerfrei an Tilda und Oscar. Das laufstarke Duo musste lediglich 1x in die Strafrunde und gewann das Rennen souverän in fantastischen 6:36 Minuten. Das bedeutete einen unangefochtenen Sieg in dieser Disziplin. In der Gesamtabrechnung erreichten die LTV Kampfkekse den 4. Platz. Bei 16 teilnehmenden Mannschaften ein tolles Ergebnis. So erkämpfte sich das Team in dieser Saison bereits zweimal den 4. Platz. Da sollte beim nächsten Wettkampf doch ein Platz auf dem Podest möglich sein!

19_06_08_Kila_U10_gruppe

Als abschließende Altersklasse startete die U8 mit 7 teilnehmenden Mannschaften.  Für einige der 9  LTV Kinder  war es der erste Wettkampf überhaupt. So war Trainerin Roth hochzufrieden über den 2. Platz in der Hindernisstaffel. Alle Kinder liefen ein starkes Rennen und die Wechsel klappten reibungslos. Gutgelaunt  zog das Team zum Beidarmigen Stoßen. Durch die hervorragende Leistung von Henri Kranz und Fynn-Luca Sonderschäfer konnte der LTV Nachwuchs diese Disziplin für sich entscheiden. Die beiden Jungen zeigten mit jeweils 29 Punkten die beste Leistung aller U8 Kinder! Beim anschließenden Ziel-Weitsprung erreichten die LTV Kampfkrümel einen guten 3. Platz. Hier zeigte wieder einmal Henri Kranz sein Sprungtalent und war Bester seiner Mannschaft. Auch bei der U8 war der abschließende Wettbewerb der Team-Biathlon. Von ihren Mannschaftskameraden aus der U10 angefeuert, gelang den Kampfkrümeln ein grandioses Rennen. Musste das erste Duo mit Leonie und Eva noch 3x mal in der Strafrund kreisen, liesen Lukas und Lucas sowie Henri und Paul  kein Hütchen stehen und rannten mit großem Vorsprung ins Ziel. Dies bedeutete Platz 1 in der Ausdauer Disziplin! Nachdem bei der Siegerehrung nur noch zwei Mannschaften übrig blieben, nämlich die Rennmäuse aus Bruchweiler und die LTV Kampfkrümel, stieg die Spannung ins unermessliche! Wer hat den Wettkampf der U8 gewonnen? Zur großen Freude der Kinder teilten sich beide Mannschaften mit hervorragenden 7 Rangpunkten den Tagessieg! Voller Freude nahmen die 9 Kampfkrümel, Leonie Niewoudt, Eva Roth, Lucas Heck, Lukas Jaworek, Linus Meinhardt, Leo Höller, Henri Kranz, Paul Kuhmann und Fynn-Luca Sonderschäfer ihre Goldmedaille entgegen. 

19_06_08_Kila_U8_gruppe

   von: E. Roth    Datum: 10.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1331

spike  Gute Leistungen bei RLP-Meisterschaften  spike

Saulheim 02. Juni: Sehr heiß waren die RLP-Meisterschaften der U18 und Aktiven im rheinhessischen Saulheim. Zu Beginn des Tages waren die Temperaturen noch erträglich, sodass Maren Franke in der U18 bei sehr guten Bedingungen die 100 Meter absolvieren konnte. Nach ausführlichem Aufwärmen ging es ungewohnter Weise einmal ein paar Minuten vor dem Zeitplan los, sodass Maren keine Zeit blieb viel über den Lauf nachzudenken, sondern es sofort los ging. In 13,27 Sekunden wurde sie nach einem verhaltenen Start zweite ihres Vorlaufes, qualifizierte sich damit leider nicht für das Finale der besten Sieben. Mit der elft-schnellsten Zeit und einer leichten Steigerung gegenüber der Vorwoche zeigte sich Maren zufrieden und ging etwa eine Stunde später im Hürdensprint an den Start. Hier hatte sie nach einem Trainingsturz am Montag deutlich mehr Respekt vor den zehn Hindernissen als noch vor zwei Wochen. Letztendlich absolvierte sie ihren Lauf fehlerfrei und wurde als Dritte. Mit 16,45 Sekunden wurde sie insgesamt Sechste. Nach drei Jahren Hürdenpause versuchte sich auch Trainer Christian Heilmann in der Männerklasse an den 110 Meter Hürden. In 17,44 Sekunden hatte der „Senior“ gegen die 10 Jahre jüngere Konkurrenz keine Chancen freute sich aber über einen gelungenen Lauf und die beste Zeit seit 2015.

19_06_02_RLP_100H

Nach dem verpassten Finaleinzug im 100 Meter Sprint entschied sich Maren noch spontan im Weitsprung anzutreten. Schwierige Windverhältnisse sorgten dafür das Maren nur ein einziges Mal das Brett traf und meist weit entfernt vom Brett absprang. Mit ihrem dritten Versuch auf 4,94 Meter qualifizierte sie sich für den Endkampf, für den sich Leonie Mayer, die nur im Weitsprung antrat, schon im zweiten Versuch mit einem Sprung auf 4,85 qualifizierte. Auch Leonie hatte einige Probleme in den Wettkampf reinzufinden. Entweder passte der Anlauf oder der Absprung, aber beides gleichzeitig wollte nie gelingen. Trotzdem freute sie sich über den einen guten Sprung auf 4,85, die Finalteilnahme und Platz Acht. Maren steigerte sich im letzten Versuch auf 4,96 Meter. Sie zeigte sich nicht ganz glücklich über den Ausgang, da die Medaillenränge ab 5,18 Meter in erreichbarer Nähe lagen und Maren Fünfte wurde

      von: C. Heilmann    Datum: 2.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1329

spike  Trainingslager Spanien  spike

Nerja (Spanien) 23. -30 April: Nachdem drei Jahren kein Trainingslager in Spanien zustande gekommen ist war es in diesem Jahr endlich wieder soweit, eine achtköpfige Gruppe fand sich zusammen um in Spanien sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Der 23. April war der Anfang einer sportlichen Reise, die zunächst unter keinem guten Stern stand, denn lange fehlte das sicher reservierte Stadion.

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Besonders aufregend was es für Maren Franke, denn dies war ihr erster Flug: Es ging ins Trainingslager nach Spanien. Für mich war es auch ein besonderes Erlebnis denn dies war mein erstes Trainingslager. Lena Metzner ist diesbezüglich ein alter Hase, denn sie war schon auf vielen Veranstaltungen und Events des LTVs dabei und auch 2015 mit in Nerja. Christian Heilmann hatte als Trainer nicht nur alles super organisiert, sondern auch für eine harmonische Gruppe gesorgt.
Wir waren eine Woche in Nerja (ca. eine Autostunde östlich von Malaga), hatten davon fünf Tage Training und einen freien Tag an dem wir einen spontanen und beeindrucken Ausflug nach Gibraltar gemacht haben.

19_04_27_Nerja_Gibraltar

Jeden Tag standen Training mit abwechslungsreichen Übungen und Disziplinen  - leider nicht im Stadion in Nerja was 10 Minute zu Fuß von der Unterkunft entfernt lag - sondern im Stadion von Velez-Malaga, wo wir ca. 25 Minuten mit dem Auto hinfahren mussten, da das Stadion von Nerja kurzfristig renoviert wurde. Was wir im Februar erfuhren, nachdem wir bereits im Oktober die Reservierung bestätigt bekamen. Nach einigen Wochen Ungewissheit dann die Erleichterung: ein tolles Stadion mit nettem Verein von dem wir alles nutzen durften. Die Schwerpunkte lagen auf Sprint, Hochsprung, Hürden und Weitsprung. Dabei wurden wir häufiger von spanischen „Chicos“ angefeuert. Ein weiteres Highlight war das Training am Strand mit dem Christian uns wieder überraschte. Bei Staffel- und Hopserlauf in Sand und Wasser hatten wir ziemlich viel Spaß. Aber auch entspannen konnten wir am Strand, denn das Wetter war nach zwei Tagen Regen so gut, dass wir an den trainingfreien Nachmittagen fast immer am Strand waren, dort die Felsen erkundeten oder einfach nur die Sonne genossen. Und schafften wir es nicht an den Strand hatten wir ebensoviel Spaß in unserem hauseigenen Pool!

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Natürlich hatten wir bei dem vielen Training auch immer mächtigen Appetit. Morgens fing alles mit einem lecken Frühstück an. Es gab frischen Obstsalat, Müsli und Brot. Abends wurde dann gekocht. Es gab alles von Nudeln über Reis, Kartoffel, Fisch und Burger. Zusammen zuzubereiten und abzuräumen war selbstverständlich. Das gemeinsame Kochen hat für eine enorme Gruppenstärkung gesorgt.
Beim Abendessen mit Sonnenuntergang wurde über die Abendplanung und den nächsten Tag gesprochen. Meistens haben wir Kartenspiele gespielt. Ruby, Marie und Leonie machten auch noch einem Abendspaziergang zum Strand. Lena und Maren sind zum Europaplatz gelaufen. Christian und Astrid hatten immer die Uhr im Blick, damit wir bloß nicht später als 22:00 Uhr nach Hause kommen würden. Als wir nach Hause kamen konnten wir noch von der Dachterrasse den prächtigen Sternenhimmel beobachten. Ronja wartete oft schon auf uns, damit wir alle gemeinsam noch das heiß geliebte Spanienspiel „Skip-Bo“ spielen konnten. Danach ging es für alle ins Bett damit wir für den nächsten Tag fit waren.

19_04_23_Nerja_pool


Dies war eine unglaubliche und ereignisreiche Woche mit viel Spaß. Jetzt sind wir fit und vorbereitet für die nächsten Wettkämpfe. Ich freue mich schon gespannt auf nächstes Jahr vielleicht sogar mit Jungs als männliche Unterstützung für Christian.

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   von: M. Kurzidem    Datum: 1.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1327

spike  Silber und Bronze bei RLP U16  spike

Bad Bergzabern 25. Mai: Ein Sonniger morgen lies auf einen vielversprechende RLP-Meisterschaften hoffen. Den Anfang machten die Kugelstoßerinnen: Lea Karasu (W14) konnte gleich im ersten Versuch die Kugel auf 8,08 Meter befördern. Anschließend folgte noch eine Steigerung auf 8,23 Meter ihre Tages. Die frühe Startzeit verhinderte wohl eine bessere Leistung, da Lea noch nicht ganz wach war uns so musste sie sich mit Platz Fünf begnügen. Auch im folgenden Wettbewerb der W15 war Marie Kurzidem noch nicht ganz wach trotz eines guten Startes mit 8,97 Meter fühlte sich Marie müde und konnte ihren dritten Platz aus dem ersten Versuch nicht verteidigen. Und rutsche dann nach und nach auf Platz fünf zurück. Die erste Medaille des Tages erkämpfte sich Jan Mayer, der im Hochsprung antrat. Gute Sprünge vor dem Wettkampf zeigten, dass der vierzehnjährige viel mehr Routine in den Anlauf brachte. Und somit übersprang Jan die ersten zwei Höhen im ersten Anlauf und scheiterte dann knapp an den 1,50 Metern. Unzufrieden über den verpatzen letzten Sprung freute sich Jan trotzdem sehr über die Bronzemedaille!

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Es folgten die Laufwettbewerbe, bei denen die Medaillenchancen für Bastian Daum (M14) anhand der Meldezeiten weniger gut standen. Mit den 12,59 Sekunden von den Pfalzmeisterschaften von vor zwei Wochen stand er nur auf Rang fünf. Daher wurde er in den zweiten und damit den schwächeren Zeitendlauf gesetzt. Unbeeindruckt davon spulte das junge Nachwuchstalent sein Hürdenprogramm ab und überquerte die acht Hindernisse mühelos. Belohnt wurde Bastian dann mit einer tollen Bestzeit von 11,89 Sekunden und der Silbermedaille! Nur der Mainzer Cedric Mühlmann war in 11,87 Sekunden einen Wimpernschlag schneller. Damit unterbot er die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften (12,6 Sekunden) nun deutlich und könnte dort sicherlich eine sehr gute Platzierung laufen, wenn es keinen Terminkonflikt mit dem Fußball gäbe.  Zu schnell startete dann Bastian aus dem Startblock bei den 100 Meter Vorläufen, sah die rote Karte für den Fehlstart und konnte seine Sachen packen.

19_05_25_RLP_80H


Einen gültigen, aber nicht zufriedenstellenden Start absolvierte Marie, die in 13,80 Sekunden als  Vierte ihres Vorlaufs ins Ziel sprintete. Damit blieb sie knapp über ihrer Bestzeit von der Vorwoche und verpasste die Qualifikation für das Finale um 0,19 Sekunden.  Eine neue Bestzeit, nach sehr gutem Start, sprintete Lea in 13,93 Sekunden und freute sich trotz verpasstem Finale der W14 über die tolle Zeit.

Nach langem Warten dann endlich der Weitsprung als die letzte Disziplin des Tages, doch wie zu erwarten waren 4 Stunden Warten nicht besonders leistungsfördernd, Lea schaffte es nie auf dem Brett abzuspringen, sondern immer 30 Zentimeter früher, sodass sie unzufrieden mit 4,19 Meter aus dem dritten Versuch den Wettkampf als elfte beendete. Ebenso wie Schwester Yasmin (WJU20), die mit 4,75 Metern alles andere als zufrieden war und Neunte wurde.

      von: C. Heilmann    Datum: 26.5.2019    Kategorie: Sport     ID: 1325

spike  25. Schülersportfest des LTV  spike

Bad Dürkheim, 19. Mai: Fast 400 Kinder fanden am Sonntag den Weg ins Dürkheimer Stadion zum inzwischen 25. Leichtathletiksportfest und erlebten eine rundum gelungene Veranstaltung bei besten Witterungsbedingungen.

19_05_19_Meeting_Helfer

Für die ersten Helfer des LTV ging es bereits um 7.30 Uhr los und teilweise dauerte der Einsatz bis 18 Uhr - für die Nachwuchssportlerinnen und -sportler war es dank dem Kinderleichtathletiksystem aber eine äußerst kurzweilige Angelegenheit. Noch recht überschaubar ging es mit den sechs Teams der U8 los. Die „Kampfkrümel“ des LTV, so der selbstgewählte Name, glänzten im Hoch-Weitsprung als mit dem besten Teamergebnis – in der Endabrechnung kamen sie auf den Bronzerang. Davor platzierten sich die Rennmäuse Bruchweiler und die Rödersheimer Raketen machten ihrem Namen alle Ehre mit dem Einzelsieg in der Hindernis–Sprint-Staffel. „Petrus hat sich mal wieder als Dürkheimer erwiesen“ meinte Stadionsprecher Uli Fehr zum Abschluss der Veranstaltung augenzwinkernd – ganz entgegen den Wettervorhersagen herrschte durchgängig perfektes Leichtathletikwetter. „Es gibt ja keine Unterstellmöglichkeiten – ein kräftiger Regenschauer bedeutet schnell das Ende der Veranstaltung“ zeigte sich auch Sportvorstand Christian Heilmann in Erinnerung an den Abbruch vor zwei Jahren erleichtert.

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Mit 20 Teams hatten die über 50 Helfer des LTV alle Hände voll zu tun. Dank parallel aufgebauter An-lagen gab es dennoch kaum Wartezeiten für die Kinder und das einfache Auswertsystem der Kinderleichtathletik mit Rangpunkten pro Disziplin statt komplizierter Punktetabellen sorgt auch für schnelle Siegerehrungen. Mit 15 Rangpunkten verpassten die LTV Kampfkekse nur um einen Punkt das Podest, die Neustädter Musketiere, die grünen Flitzer aus Edenkoben und die Zirkushüpfer aus Enkenbach landeten hauchdünn vor den Gastgebern. Auch in der Altersklasse U12 blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz für die LTV Kampf-Chillis. Während zum Bronzeteam noch enger Kontakt bestand war schnell klar, dass Edenkoben und Neustadtden Sieg unter sich ausmachen würden. “The Green Fighters“ siegten im Hindernissprint, in der 50-Meter-Staffel und auch im Stabweitsprung – lediglich im Medzinballstoßen konnten sich die Neustädter „Bananas“ durchsetzen. Ein mitreißendes Finale brachte die dann die 800 Meter Teamverfolgung. Die Leistungen werden in Zeitabstände umgerechnet und entsprechend versetzt starten die Teams – wer als erster ins Ziel kommt hat somit auch die Mannschaftswertung gewonnen. Die Neustädter starteten so mit elf Sekunden Rückstand und konnten nach zahlreichen Führungswechseln am Ende sogar einen gleich großen Vorsprung herauslaufen und gewannen so den Team Fünfkampf..

19_05_19_Meeting_U12

Ergebnisse: http://ltv-online.info/ergebnisse

 

von: C. Heilmann    Datum: 19.5.2019    Kategorie: Sport     ID: 1323

spike  Bestleistungen und Qualifikation für SDM bei Pfalzmeisterschaften  spike

Eisenberg 18. Mai: Der zweite Teil der Pfalzmeisterschften war für die sehr große Mannschaft des LTVs ein Tag der zweiten Plätze. Zahlreiche Bestleistungen reichten leider meistens nicht ganz zum erhofften Sieg der jungen Nachwuchssportler U18 und U14.
Traditionell stark zeigten sich die Dürkheimer wieder bei den Hürden: In der U18 gewann Maren Franke bei ihrer Premiere über 100 Meter Hürden. Die 10 Hindernisse überquerte die Jugendliche souverän und die Uhr blieb bei 15,87 Sekunden stehen - Qulifikationsnorm für die Süddeutsche Meisterschaften abgehakt. Mehr Konkurrenz hatte Florentine Baumgärtner. In der W13 wurden zwei Zeitläufe durchgeführt von denen Florentine ihren Lauf mit deutlichem Abstand gewinnen konnte. 10,47 Sekunden bedeute über 60 Meter Hürden nicht nur eine neue Bestzeit sondern auf den gesamtzweiten Platz da nur einen Läuferin aus dem ersten Lauf schneller war. Auch Moritz Maas M13 hatte ein Fernduell zu gewinnen, leider fehlten nur 0,1 Sekunden zum Sieg, was möglich wäre, wenn seine Konkurrenten im selben Lauf gelaufen wären. Jedoch war Moritz auch mit der neue Bestzeit von 10,58  Sekunden und dem dritten Platz zufrieden.

19_05_18_Pfalz60H

Eine dreifache Überraschung gab es im 100m Sprint der U18. Maren Franke, Ruby Koch und Marie Kurzidem, die eigentlich noch U16 war aber für die Staffel mit zu den Meisterschaften der nächsten höheren Altersklasse fuhr, wurden alle in unterschiedliche Vorläufe gesetzt. Ruby Koch unterbot ihre Bestmarke aus dem vergangenen Jahr und sprintete in 13,45 Sekunden zum Vorlaufsieg. Die denkbar knappe Entscheidung (0,05 Sekunden) motivierte Marie, die ihre Bestzeit der Vorwoche ebenfalls unterbot und mit einem schnellen Start die Führung in ihrem Lauf nicht mehr abgab und in 13,61 Sekunden ebenfalls siegte. Maren toppte die Zeiten ihrer Vereinskameradinnen und beendete ihren Vorlauf in 13,39 Sekunden auch als Schnellste. Somit stand für alle drei Damen ein großes Q hinter dem Ergebnis. Die direkte Qualifikation fürs Finale. Nach der Überraschung, das gleich alle drei Damen im Finale stehen, folgte dann im Finale die nächste Überraschung für Ruby: Sie steigerte sich noch einmal auf 13,34 Sekunden und wurde damit mit einem Hundertstel Abstand Dritte. Das Nachsehen hatte Maren, die aufgrund ihrem vollgepacktem  Wettkampfprogramm (Hürden, 100m Vorlauf und Weitsprung) schon nicht mehr ganz fit war und in 13,42 Sekunden Vierte wurde und damit nicht wirklich zufrieden war. Marie hatte mit ihren bekannten Knieproblemen zu kämpfen und konnte sich nicht mehr steigern und wurde in 13,75 Sekunden Achte. Ein tolles Ergebnis das viel für die Staffel Versprach.

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Die 75 Meter der U14 war auch zahlenmäßig stark durch den LTV besetzt. Louisa Appel war in 11,24 Sekunden die schnellste LTV’lerin der W12 in den Vorläufen, gefolgt von Maren Knebel bei ihrer Wettkampfpremiere in 11,30 Sekunden. Bestzeiten auch für Frida Koch in 11,61, Amelie Sasse 11,62 und Aliena Hoppe in 12,29 Sekunden. Das Finale  erreichten Maren und Louisa, dort hatte dann Maren die Nase vorne und konnte das interne Duell gegen Louisa in 11,07 Sekunden gewinnen. Mit der tollen Steigerung sicherte sich die zwölfjähre einen guten achten Platz, Louisa wurde in 11,34 Sekunden 16., da es zwei gleichberechtigte Finalläufe gab.

Moritz Maas lief etwas hinter seiner Bestzeit hinterher und qualifizierte sich trotzdem in 10,98 Sekunden für das Finale der M13. Doch leider überschnitt sich dieses ungünstig mit dem Weitsprungfinale und somit trat er nicht im Sprint an.  Im Nachhinein vielleicht  auch die richtige Entscheidung, denn der letzte Versuch im Weitsprung war der Weiteste! Mit diesem Sprung auf 4,72 Meter sprang der Dürkheimer ganz nahe an seine Bestleistung und wurde Zweiter. Bei Maren Franke war es genau umgekehrt.  Hier war der erste Sprung der Weiteste. Mit 5,05 Metern begann der Wettbewerb vielversprechend. Doch leider waren die Beine schnell müde, nach Zwei Wochen wenig Training wegen Klassenfahrt und anderen Faktoren. So blieb sie immer knapp unter fünf Meter und wurde letztendlich mit dem dritten Platz belohnt. Gefährlich nahe kam Leonie Mayer im dritten Versuch an ihre Freundin heran. Mit 4,93 Metern wir Leonie die 5-Meter-Marke die in den nächsten Wettkämpfen sicherlich brechen. Platz drei mit neuer Bestweite!

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Ein riesiges  Starterfeld im Weitsprung der W12: Maren Knebel wurde mit 3,65 Meter 23., Aliena mit 3,39 Metern 31. Deutlich übersichtlicher hingegen der Hochsprung, 10 Springerinnen tratet an unter ihnen auch Louisa, die bis 1,33 Meter eine weiße Weste behielt, dann benötigte die zwölfjährige mehrere Versuche für die nächsten Höhen und schaffte auch 1,39 Meter im dritten Versuch. Die 1,42 Meter im Anschluss überquerte sie dann direkt im ersten Versuch und scheiterte dann aber an der Siegeshöhe von 1,45 Metern.  Ein super Wettkampf, der mit dem zweiten Platz belohnt wurde.

Die gleiche gute Platzierung erkämpfte sich auch Mia Friebel im Kugelstoß, die das 3 Kilogramm schwere Gerät 6,14 Meter stieß. Neue Bestleistung nicht nur für Mia sondern auch für Amelie, die mit 5,36 Metern Sechste wurde.

In der Mitteldistanz also 800 Meter versuchte sich Sarah Wiedmann und wurde ein 3:05,07 Minuten 12. In der W12.

Nur eine Stadionrunden hatten das Staffelquartett: Ruby, Leonie, Marie und Maren zu absolvieren. Starke Konkurrenz hatten die Dürkheimerinnen mit der Startgemeinschaft „StG Sprintteam Südpfalz“ welche auch sofort in Führung lagen. Mit guten Wechsel von Ruby und Leonie war das Staffelholz nun bei Marie, die mit Maren den Wechsel im Vorfeld nie wirklich hatte üben können, doch klappte der Sicherheitswechsel am Ende irgendwie und Maren versuchte trotz schwerer Beine schnell das Ziel zu erreichen. In  52,76 Sekunden überquerte Maren die Ziellinie als dritte. Da der TV Nussdorf einen Wechselfehler freuten sich alle Vier über einen ausgezeichneten zweiten Platz mit einer Zeit die sicherlich noch etwas verbessert werden kann, bei den anstehenden Rheinland-Pfalzmeisterschaften und den Süddeutschen Meisterschaften, für die sich das Quartett damit qualifiziert hat.

Auch die U14-Mädchen schlugen sich sehr gut bei ihrer Premiere der 4x75 Meter. Maren Knebel, Frida, Amelie und Florentine wurden in ihrem Lauf zweite und in 43,45 Sekunden Gesamtsechste.

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      von: C. Heilmann    Datum: 19.5.2019    Kategorie: Sport     ID: 1322

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