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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Dauerrregen beim Bergturnfest in Deidesheim  spike

Deidesheim 10. Mai: Beim  91. Bergturnfest  in Deidesheim  gingen 44 LTVler im Alter von sechs bis fünfzig Jahre an den Start. Damit löste der LTV die TSG Deidesheim, die traditionell die meisten Starter stellte,  als  teilnehmerstärksten Verein ab. Ein sehr erfreuliches Meldeergebnis, was sich  auch in sehr vielen guten Leistungen und 26 Podest-Platzierungen (10-9-7) wiederspiegelte.

Viermal Gold für die Herren

In der Altersklasse M7 verbuchten  Oscar Schirmer, Leo Blankenfuland und Linus Heck einen dreifach Sieg. Oscar dominierte mit 9,9 Sekunden im 50 Meter Sprint und ließ damit alle Gegner hinter sich. Im  Weitsprung war der Wettkampf schon etwas spannender nachdem  2,48 Meter für Oscar gemessen wurde konterte Linus mit 2,52 Metern, der Tagesbestweite der M7. Leo stach bei dem Trio mit dem weitesten Wurf von 14,5 Metern hervor.

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Etwas mehr als doppelt so weit warf Jan Mayer in der M13. 31 Meter flog der 200 Gramm Ball. Mit 3,93 Meter verpasste Jan knapp seine Bestweite und die magische vier-Meter-Marke. Bei den schlechten Wetterbedingungen - Dauerregen  auch kein Beinbruch. Mit 991 Punkten siegte er knapp vor dem Gegner aus Limburgerhof. Den Bronzerang erkämpfte sich Lennard Bandlitz mit hervorzuhebenden 33,5 Meter im Ballwurf, der besten M13-Weite.
In der M12 dominierte Moritz Maas mit drei Disziplinsiegen. Die Leistungen der Vorwoche bei den Bezirksmeisterschaften  waren trotz der ungünstigen Wetterbedingungen in Reichweite: 11,5 Sekunden über 75 Meter,  4,32 Meter im Weitsprung und 35,5 Meter im Ballwurf führten zu einer neuen Bestleistung von 1091 Punkten im Dreikampf und der Gold-Medaille.

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Über die Goldmedaille durfte sich  auch Andreas Kolleth in der U23 freuen. Ohne spezifische Vorbereitung trat der Student im Dreikampf an und zeigte einen  Punktemäßig sehr ausgeglichenen  Wettkampf. Weite 11,47 Meter stieß er die schwere Männer-Kugel, was ihm 530 Punkt einbrachte, auch der Sprint in 12,4 Sekunden bei leichtem Gegenwind wurde mit 528 Punkten bewertete. Noch einmal 507 Punkte ergaben die 5,07 Meter aus dem letzten Weitsprungversuch und somit gewann er den Wettkampf mit 1560 Punkten. Leon Scholtissek, konnte sich als Mittelstreckler mit 1148 Punkten die Bronzemedaille erkämpfen.

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Drei weitere Silbermedaillen heimsten die männlichen Starter ein. Vorneweg Branigan Kerls, der in der U18 mit 10,32 Metern einen guten Kugelstoß zeigte und damit in der Summe 1429 Punkte sammelte. Justus Zierke  (M10) startete im Sprint und Sprung vielversprechend in den Wettkampf musste sich dann aber im Ballwurf gegen den deutlich stärkeren Gegner aus Altrip geschlagen geben, der fast zehn Meter weiter warf.

Bei den Jüngsten – den sechsjährigen – schafften es Nico Möbius und Laurin Ebrecht  die Medaillen Silber und Bronze zu erkämpfen. Beide hatten trotz vielem Regen viel Spaß und stehen schon mal am Anfang ihrer Sportkarriere ganz oben.

Sechs Goldmedaillen bei den Damen

Zahlenmäßig stärker sind im LTV seit je her die Frauen vertreten. Und damit ist auch ihre Medaillenausbeute  höher. 27 Damen ließen sich wie die Herren nicht vom nassen Wetter beirren und zeigten tolle Leistungen.
Jüngste Goldmedaillengewinnerin war Tabea Kacmaz (W7). Die Siebenjährige verbesserte sich im Weitsprung auf 2,56 Meter und siegte mit 591 Punkten mit deutlichem Abstand vor der Konkurrenz. Fast schon ein Routinesieg gab es für Yasmin Karasu (U20). Der Dauerabonnentin auf den Dreikampfsieg auf dem Wallberg machte aber der Kugelstoß zu schaffen, denn der klappte mit dem neuen Gewicht (4kg) noch nicht so wie gewohnt. Ganz im Gegensatz zu Lena Metzner die ihre Weite von der Vorwoche mit 8,5 Meter bestätigte und damit auch die Disziplin in der U20 mit großem Vorsprung gewann. 4,53 Meter im Weitsprung und 14,4 Sekunden im Sprint reichten Yasmin aber dennoch für den Sieg mit 1271 Punkten vor Lena mit 1232 Punkten, die im Weitsprung ihr Potential nicht ausschöpfen konnte.

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Die Frauen-Hauptklassen dominierte Rabea Klink und Franziska Lorz. Die beiden Studentinnen absolvierten, wie auch Andreas, den Wettkampf  ohne spezielle Vorbereitung. Rabea sprintete in 14,3 Sekunden mit großem Abstand in ihrem Lauf ins Ziel und profitierte von einem guten Stoß auf 8,13 Meter sodass der Weitsprung etwas schlechter ausfallen konnte. 1231 Punkte reichten für den Sieg. Franziska sammelte überraschenderweise im Weitsprung die meisten Punkte, im Kugelstoß blieb deutlich unter ihren Möglichkeiten und musste sich daher mit 1185 Punkten und dem zweite Platz zufrieden geben.

Generationenübergreifender Sport ist beim Bergturnfest möglich Astrid Wulfert, die zum ersten Mal in der W50 startete freute sich über die jetzt nur noch drei Kilogramm schwere Kugel und Stieß diese 7,78 Meter weit. Wetterbedingt waren in den zwei anderen Disziplinen keine Top-Leistungen zu erwarten. Konkurrenzlos ging der Sieg damit nach Dürkheim. Tochter Ronja, die für die TSG Deidesheim startet gewann den Wettbewerb der W11. Ebenfalls die Goldmedaille konnte sich Alexandra Bräunig in der W40 sichern. Ihre Tochter Nelly (W10) wurde mit Bestzeit im Sprint und Weitsprung mit Bronze belohnt Noch hat Alexandra gegenüber ihrer Tochter Nelly im direkten Vergleich die Oberhand, doch das wird sich in den nächsten Jahren sicher ändern. Ein dritter Mutter-Tochter-Tochter Vergleich zeigte die Familie Roth. Esther wurde in der W40 Bronzemedaillengewinnerin, die Töchter Paula (W8) und Eva (W6) belegten die Plätze 11 und 12.

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Sehr knapp war die Entscheidung in der W15 Leonie Mayer hatte im Sprint mit 14,8 Sekunden und einem guten ersten Versuch im Weitsprung mit 4,68 Metern klar die Nase vorne, doch im Kugelstoß übertrumpfte die spätere Siegerin die Leonie um über einem Meter. Mit 11 Punkten Rückstand belegte sie den zweiten Platz mit 1279 Punkten. Auch für Ruby Koch war der Kugelstoß der Knackpunkt, als schnellste LTV’lerin wurde für sie 14,1 Sekunden über 100 Meter gestoppt. Gleichzeitig war die fünfzehnjährige damit die schnellste Frau auf dem Wallberg! Trotzdem half die Top-Zeit nur zu Rang vier.

Knapp hinter Ruby kamen Marie Kurzidem in 14,3 Sekunden und Nina Flatau (beide W14) in 14,4 Sekunden ins Ziel. Nina gewann den Weitsprung mit 4,41 Meter. Eine umso beachtlichere Leistung, da die W15 und W14 als die letzte Riege nach mehreren Stunden Regenwettkampf endlich zum Weitsprung durften. Im Kugelstoß wiederum hatte Marie die Oberhand und blieb mit 6,68 Metern deutlich unter ihrer Leistung von der Vorwoche. Mit 1208 Punkten siegte Nina vor Marie, die mit 27 Punkten Rückstand Zweite wurde.

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Ähnlich spannend war die Entscheidung in der W13. Lea Karasu kam in11,1 Sekunden zeitgleich mit der Konkurrentin Selina aus Haßloch ins Ziel. Im Schlagballwurf warf Lea mit 39,5 Metern etwas weiter. Im Weitsprung musste sich Lea dann mit ordentlichen 4,36 Metern geschlagen geben und durfte mit 1361 Punkten und 20 Punkten Rückstand die Silbermedaille in Empfang nehmen. Noch weniger Rückstand, aber diesmal auf den zweiten Platz hatte Amelie Sasse in der W11, nämlich nur zwei Punkte. Die Junge Wachenheimerin überzeugte mit einem Disziplinsieg im Wurf mit 23 Metern und wurde letztendlich Dritte mit 941 Punkten.

Cheftrainer Christian freute sich über die sehr große Athletenzahl. „Es gab keine Absage wegen des schlechten Wetters und ganz klar war natürlich auch, dass es bei den Bedingungen extrem schwer war Bestleitungen zu erbringen.“ Die Staffelwettbewerbe und der Mannschaftwettkampf wurde kurzerhand von der Wettkampfleitung in Absprache mit den Vereinen abgesagt.

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Die weiteren Ergebnisse:

M23-29
5. Thomas Kolleth
6. Moritz Knöringer
7. Wolfgang Heilmann

M11
9. Desmond Kerls

M9
5. Jan Ebrecht

M7
6. Moritz Bergner

 

W15
4. Ruby Koch
7. Calista Kerls

W12
5. Anika Kerls

W11
6. Frida Koch
7. Mia Friebel

 

 

W10
4. Mathilda Schirmer
9. Elina Giesenberg
11. Soraya Kurzidem

W9
4. Pia Möbius

W8
11. Paula Roth
12. Penelope Kerls

W6
5. Eva Roth

 

 

 

 

 

 

      von: C. Heilmann    Datum: 12.5.2018    Kategorie: Sport     ID: 1259