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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  Vereinsrekorde im Regenwetter  spike

Mutterstadt 17. August: Ungewöhnlich spät fanden in diesem Jahr die Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz statt. Aufgrund der frühen Ferien entschied sich der Bezirksvorstand für diesen Termin. „Ein Termin der noch einmal überdacht werden muss“,  so Christian Heilmann, der die Wettkampfleitung von Holger Geiger übernahm, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung steht. Eine Doppelbelastung für Christian, der neben dem Wettkampf auch noch 18 Athleten zu betreuen hatte. Unterstützt wurde er dabei von Bruder Stefan.

28 Podetplatzierungen erzielte das LTV-Team,  nur leider sorgten im Sprint das Regenwetter und die Bahn für keine guten Zeiten. Darunter 13 Goldmedaillen und drei Vereinsrekorde.

Sehr gute Leistungen erzielte Andreas Kolleth, der nach Abschluss seines Studiums im letzten Jahr wieder zurück in die Pfalz gezogen ist und nun wieder aktiv die Pfälzer Wurfszene mitbestimmt. Gleich zu Beginn im ersten Versuch des Kugelstoßen wuchtete der 23 Jährige das 7,26kg schwere Gerät auf 12,48 Meter. Neuer Vereinsrekord! Versuch drei und vier waren mit 12,37 und 12,30 Meter ähnlich weit und unterstrichen seine Leistungsfähigkeit eindeutig.  Mit dem ersten Bezirksmeistertitel in der Tasche folgte der Diskuswurf, der sich schwieriger gestaltet, da der Ring aufgrund des Regens sehr glatt war. Dennoch segelte der Diskus im fünften Versuch auf sehr gute 31,41 Meter und damit knapp am Vereinsrekord vorbei.  Mit Bestleistung und der Silbermedaille war Andreas dennoch sehr zufrieden. Wieder ganz oben auf dem Treppchen stand Andreas beim Speerwurf. Auch hier war Versuch Nummer eins der Weiteste 48,04 Meter flog der Speer bei starkem Gegenwind. 30  Zentimeter zu kurz für einen Vereinsrekord, der sicherlich demnächst übertroffen wird! Mit zweimal Gold und einmal Silber gehörte Andreas zu den erfolgreichsten LTV’lern.

19_08_17_Bezirk_Spe

Noch erfolgreicher war Maren Franke, die gleich vier Goldmedaillen mit nach Hause nehmen durfte: Weite 5,18 Meter im Weitsprung konnte im Regenwetter keine Konkurrentin überbieten damit war dies Goldmedaille Nummer eins. Der Speerwurf klappte nicht wie gewollte trotzdem reichten bei Gegenwind 24,85 Meter zum Titelgewinn. Noch Mehr Probleme bereitete der Wind bei den Hürden doch auch damit kam Maren  zurecht und sicherte sich Gold Nummer Drei. Die Vierte Medaille sicherte sie sich späte gemeinsam in der Staffel.

Den nächsten Vereinsrekord stellte Cilja Weil (U20) auf, die nach einem Austauschjahr wieder zurück aus den USA ist und dort vor allem gefallen am langspringt gefunden hat. So freute sie sich über den Start über 400 Meter, den sie leider alleine antreten musste, da keine weitere Athletin „wollte“. Somit waren Ciljas Gegner: Regen und Wind. Beide bezwang sie souverän und erreichte in 61,77 Sekunden das Ziel. Goldmedaille und Vereinsrekord – Herzlichen Glückwunsch!

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Zwei Starts zwei Siege für Yasmin Karasu ebenfalls U20, die sich vor allem über einen tollen Hochsprung Wettbewerb freute: 1,46 Meter war das Resultat nach intensiven Hochsprung Trainingseinheiten. Das lies dann auch den eher durchschnittlichen Weitsprung vergessen, bei dem sie mit 4,78 Metern ebenfalls gewann.

Einen denkbar ungünstigen Tag erwischten die Sprinterinnen vom LTV. Regen, starker Gegenwind und eine sehr weiche Bahn verhinderten Bestleistungen. In 13,66 Sekunden sprintete Ruby Koch  nur 0,06 Sekunden an der Goldmedaille vorbei. Bei -2,2 Metern pro Sekunde Gegenwind eine sehr gute Leistung.  Etwas ärgerlich da die Siegerin im nächsten Zeitendlauf etwas weniger Gegenwind hatte. „Nur“ 1,4 m/s Gegenwind hatte Marie Kurzidem (W15) die in 14,12 Sekunden zur Silbermedaille lief. 14,44 Sekunden und Platz vier für Lea Karasu in der W14.
Nur 75 Meter sprinteten die W12. Schnellste Dürkheimerin Maren Knebel in 11,32 Sekunden, die leider in der Staffel  am Ende Des Tages fehlte. Platz drei in 11,32 Sekunden. Dahinter in 11,64 Sekunden Amelie Sasse und Frida Koch als sechste in 11,74 Sekunden. Die Platzierung stimmte bei Florentine (W13) über 60 Meter Hürden:  Gold! Aber die Zeit war wie bei den Flachsprinterinnen zu langsam. Unglücklich startet Louisa Appel (W12) beim Hürdensprint, sie lief mit dem falschen Bein über die Hürden und konnte damit ihr Potential nicht abrufen und wurde nur Dritte. Leider verletzte sie sich dabei auch leicht am Oberschenkel und konnte zwar die Staffel noch mitlaufen musst dann aber auf den Hochsprung verzichten.

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Zwei LTV-Staffeln sprinteten in Mutterstadt zum Sieg ihrer Altersklassen. Nach ihrem Start bei den Süddeutschen Meisterschaften ging das Quartett: Ruby Leonie, Marie und Maren (WJU18)nun viel gelassener und unaufgeregter an den Start. Das zeigte sich dann auch in den Wechseln, die mittlerweile sehr gut klappten. Nach den Sprint-Vorleistungen des Tages  bei den schlechten äußeren Bedingungen waren die Zeiten nebensächlich und so freuten sich die Vier über die Goldmedaille vor Limburgerhof und Hassloch.
Etwas Glück hatten die jüngsten Staffelläuferinnen (WJU14): Louisa, Frida, Amelie und Florentine, die noch bis zum letzten Wechsel in Führung lagen.  Dann gelang der Wechsel nicht optimal und die Gegnerin aus Ludwigshafen war einfach zu schnell für Florentine. Somit erreichte sie als Zweite das Ziel. Nachträglich wurde das Team aus Ludwigshafen wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert und somit freute sich auch der LTV-Sprint Nachwuchs über die Goldmedaille.

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Mia Friebel (W12) Sicherte sich mit 14,61 Metern im Speerwurf die Bronzemedaille und kam im Kugelstoßen mit genau 6,00 Metern  fast an ihre Bestleistung heran. Unter ihren Möglichkeiten blieb Marie, die mit 8,59 Metern nur Platz drei in der W15 beim Kugelstoß belegte. Ebenso wie Lea Karasu (W14) im Speerwurf mit 22,35 Metern. Im Weitsprung wurden 4,55 Meter für Lea gemessen, die damit nur knapp unter Bestweite sprang.

Nur wenige Jungs gingen an dem Samstag an den Start unter ihnen Jan Mayer (M14), der nach sieben Wochen trainingspause einen guten Wettkampf abliefert. Mit 1,50 Meter im Hochsprung stellte er seine Bestleistung ein und sicherte sich wie im Weitsprung mit 4,66 Meter die Silbermedaille. Moritz Maas (M13) sprang gleich zweimal 4,41 Meter und konnte damit Silber gewinnen. Beim Hürdenlauf verhinderten der Wind und die Bahn gute Leistungen und so musste sich Moritz mit 11,08 Sekunden zufrieden geben, was ebenfalls Silber entsprach. Seine Mehrkampfqualität stellte der junge Dürkheimer dann im Speerwurf unter Beweis gute 31,82 Meter segelte der Speer und damit zu Rang eins. Damit löste er auch den 10 Jahre alten Altersklassenrekord von Andreas Kolleth ab, der seit 2009 bei 30,98 Metern lag.

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Über die doppelte Stadionrunde  starteten Dustin Winkelmann (U18) und Leon Scholtissek  (M). Leon blieb mit 2:19,31 Minuten deutlich unter seinem Ziel von 2:30 und war so mit dem zweiten Platz und der Zeit sehr zufrieden, Dustin schaffte ebenfalls sein Ziel unter 2:40 zu laufen und wurde in 2:39,55 Zweiter. Platz drei für Dustin bei seiner Wettkampfpremiere im Diskuswurf mit 21,92 Metern.

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      von: C. Heilmann    Datum: 18.8.2019    Kategorie: Sport     ID: 1341