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News vom LTV Bad Dürkheim
Dem Leichtathletik- und Turnverein in DÜW

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spike  4x100m Vereinsrekord bei SDM  spike

St. Wendel, 29. Juni: Wie  angekündigt fanden die Süddeutschen Meisterschaften der U18  bei hochsommerlichen Temperaturen im saarländischen St. Wendel statt. Glück und Unglück für Maren Franke beim Zeitplan. Die siebzehnjährige hatte sich über 100 Meter Hürden, sowie in der 4x100 Meter Staffel mit den Vereinskameradinnen Ruby Koch, Leonie Mayer und Marie Kurzidem qualifiziert.  Glück, da es sich bei den Hürden um die erste Disziplin des Tages, um elf Uhr bei noch sehr gute ertragbaren Temperaturen, handelte, unglücklich weil die Staffeln erst um 17:40 stattfinden sollten.

Gut vorbereitet stand Maren im ersten von sechs Vorläufen am Start der Hürdenstrecke. Aus unerklärlichen Gründen wurden die sieben Jugendlichen knapp 10 Minuten - fertig vorbereitet und  loslaufbereit -  in der Sonne stehen gelassen bis endlich der erste Startschuss fiel. Entsprechend stieg mit jeder Minute Warten die Nervosität bei Maren, trotzdem gelangen der Start und auch die ersten Hürden sehr gut. Sodass Maren in 15,79 zwar keine neue Bestzeit aufstellte, aber ihr Hürdentalent  erneut bewies. Platz 29 (von 42) für Maren in ihrem erst vierten Hürdenrennen ihres Lebens – eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass die Vorlaufschnellste bereits ihr vierzigstes Hürden-Rennen absolvierte und somit deutlich mehr Routine und Training hatte.

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Danach hieß es sich im Schatten gemütlich machen und auf die fehlenden drei Staffelläuferinnen warten. Aufgrund Verletzungen und Krankheit konnten alle vier nur sehr wenig gemeinsam Staffel trainieren und so beschränkte sich die Vorbereitung leider auf ein Staffeltraining am vergangenen Mittwoch. Etwas nervös und aufgeregt wegen des wenige Staffeltraining und auch die fehlenden Wettkampfpraxis  nahmen Ruby, Leonie Marie und Maren ihre Positionen auf der Laufbahn ein. Von 23 gemeldeten Teams traten letztendlich 17 Staffel an.  Die Dürkheimerinnen durften im ersten Lauf starten und hatten  mit der Staffel der LG Rhein-Wied sehr starke Gegenerinnen in ihrem Lauf. Ruby brachte die Staffel gut ins Rennen und wechselte an zweiter Position liegend auf Leonie, die diese Position auch verteidigen konnte. Leider klappte der Wechsel auf Marie weniger gut und so fielen die LTV’lerinnen auf Rang drei zurück. Marie versuchte den Rückstand wieder aufzuholen und übergab mit einem guten Wechsel an Maren, die den Abstand zu Platz zwei zwar verringern konnte, aber nicht mehr erreichte. Platz drei im Lauf, der später zu Platz zwei korrigiert wurde, da die LG Rhein-Wied den Wechselraum überlief.  In 51,95 Sekunde lief das Quartett zu neuem Vereinsrekord und steigerte ihre Zeit aus Eisenberg um fast eine Sekunde. Und kann sich im August bei den Bezirksmeisterschaften noch weiter steigern!  Zufrieden mit Platz 12 verabschiedeten sich die vier in den wohlverdienten Sommerurlaub, der glücklicherweise erst nach den Meisterschaften beginnt.

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      von: C. Heilmann    Datum: 30.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1338

spike  Bronze Silber und Gold bei Südwestdeutschen Meisterschaften  spike

Landau 23. Juni: Bei  drei Starts, zweimal Saisonbestleistungen und ein kompletter Medaillensatz war Astrid Wulfert bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterscahften sehr zufrieden.

Bei böigem Wind war der Weitsprung ein Glücksspiel und so war Astrid mit 3,80 Metern und der Silbermedaille  ganz zufrieden. Besser lief es im 100 Meter Sprint, hier verbesserte sie ihre Saisonbestleistung ein wenig, denn der Wind blies aus der richtigen Richtung - von hinten. Platz Drei in 16,26 Sekunden.  Nicht zu schlagen, weil konkurenzlos, war Astrid über die 80 Meter Hürden. in 15,81 Sekunden ersprintete sie sich die Goldmedaille der W50. Leider ist die gute Zeit nicht bestenlistenfähig, da der Wind mit +2,1 m/s  etwas zu stark war.

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https://laportal.net/Competitions/Resultoverview/2029

 

von: C. Heilmann    Datum: 23.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1337

spike  Rang vier bei deutschen Seniorenmeisterschaften  spike

Zella-Mehlis 15. Juni: Die Nähe zu seiner Heimat nutzte der Wahl-Österreicher Alexander Kriegel um bei den Deutschen Senioren Mehrkampfmeisterschaften anzutreten. Alex der vor Vier Jahren nach Österreich ausgewandert ist blieb die ganzen Jahre dem LTV treu und nutze so am vergangenen Wochenende seinen pfälzer Startpass um im Fünfkampf der M35 an den Start gehen zu dürfen. Mittelstreckler Alex konnte vor allem im Weitsprung mit 4,98 Meter und 200 Meter Sprint in  26,28 Minuten den Abstand zu den Führenden noch klein halten. nur 182 Punkte trennten ihn nach diesen beiden Disziplinen vom späteren Sieger, eine Punktdifferenz, die sich bei den späteren 1500 Meter ganz einfach wieder aufholen lies. Doch leide lief es im Diskuswurf und auch im Speerwurf aufgrund fehlendem Trainings nicht ganz nach Plan und so war der Abstand zu  groß auf die Spitze. Von Platz sechs kämpfte sich Alex dann in 4:35,65 Minuten bis zum vierten Platz vor.

Selbstkritisch sprach Alex von einem nicht so gut gelaufenen Wettkampf, stellt man ihn aber in Relation zu den Vorbereitungen, die durch seinen neugeborenen Sohn im Frühjahr deutlich erschwert wurde, is es auf jeden Fall eine beachtliche Leistung!

 

von: C. Heilmann    Datum: 22.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1336

spike  Drei Siege bei Pfalz Blockmeisterschaften - Marie "verzichtet" auf Sieg  spike

Saulheim 16. Juni: Seit Jahren laufen bei den Landesverbänden Rheinland, Rheinhessen und der Pfalz Fusionsgespräche. Bei den Blockmeisterschaften wurden im rheinhessischen Saulheim die Pfalz und Rheinhessen noch getrennt gewertet, doch waren bei der gemeinsam ausgerichteten Meisterschaft im Blockmehrkampf deutlich größere Starterfelder und somit auch spannendere Wettkämpfe zu sehen. Den zweiten Mehrkampf innerhalb einer Woche bestritten Marie Kurzidem (W15) und Bastian Daum (M14).

Bastian begann seinen 5-Kampf mit dem Ballwurf und konnte hier mit leichtem Rückenwind ausgezeichnete 53 Meter erzielen. Zwar warf er den Ball immer etwas hoch doch mit neuer Bestleistung war der Auftakt geglückt. Deutlich besser wie letzte Woche aber nicht zufriedenstellend dann der Hürdenlauf nach 12,31 Sekunden erreichte er das Ziel, sein zweitbeste Zeit, doch war der Sprint zwischen den Hürden schwerfällig und nicht so flüssig. Leider fehlte auch im Weitsprung etwas die Konstanz, zwar sprang Bastian im zweiten Versuch Saisonbestleistung mit 5,13 Metern doch traf er das Brett leider nicht. Starker Gegenwind beim 100 Meter Lauf ließen keine bessere Zeit als 12,59 Sekunden zu, was aber auch gleich die schnellste M14er Zeit des Tages war! Zum Abschluss folgten die 2000 Meter, die um sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren in 6:40 Minuten gelaufen werden müssten. Eine große Herausforderung, die Bastian versuchte zu stellen, doch leider war nach gut 2 Runden absehbar, dass die Zielzeit eine Hausnummer zu hoch war. Völlig erschöpft kam Bastian in 8:11 Minuten ins Ziel. Mit insgesamt 2389 Punkten  knackte er die Norm für die Deutschen Meisterschaften, doch leider reichte es mit der Zusatzzeit über die Langstrecke nicht. Etwas geknickt stand Bastian auf dem Treppchen und nahm die Urkunde und den Pfalzmeisterwimpel entgegen.  Trotzdem eine Klasse Leistung, da er die ganze Woche wegen Wadenproblemen nicht trainieren konnte.

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Ebenfalls im Block Lauf traten Madelaine Theissen und Florentine Baumgärtner an. Beide durften in der W13 noch 800 Meter laufen. Florentine startete in 10,69 Sekunden gut in ihren Wettkampf und sammelte anschließend im Ballwurf mit 30 Metern und Weitsprung mit 4,14 Metern zwei neue Bestleistungen. Bestleistungen sammelte  auch Madelaine, die bei ihrem ersten Wettkampf eine gute Figur abgab. Überzeugen konnte sie im Ballwurf mit 36 Metern. Der Hürdenlauf klappte noch nicht so ganz wie im Training doch das wird in den nächsten Wettkämpfen mit mehr Routine immer besser. Mit 2097 Punkten belegte Florentine den fünften Platz in der Pfalzwertung, Madelaine wurde Siebte.

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Im Block Sprint, der anstelle von der Langstrecke und Ballwurf, Hochsprung und Speerwurf enthält, kämpften Louisa Appel (W12), Moritz Maas (M13) und Lea Karasu (W14) um eine Podestplatzierung. Nach dem sehr gutem Auftakt im Hürdenlauf 11,61 Sekunden (PB) und Sprint 11,37 Sekunden lag Louisa mit deutlichem Abstand hinter der Führenden auf Rang zwei. Trotz Bestleistung von 3,90 Meter  im Weitsprung wuchs der Abstand auf 152 Punkte an. Doch dann hatte Louisa Glück, denn ihre Konkurrentin aus Edenkoben war im Gegensatz zur ihr keine Hochspringerin und überquerte nur 1,21 Metern. Bei der Höhe sprang sich Louisa erst warm und blieb bis 1,42 Metern ohne Fehlversuch. Die 10 Sprünge gaben der jungen Athletin Sicherheit und so blieb sie auch noch gelassen, als bei 1,45 der erste und zweite Versuch misslang. Im dritten Anlauf meisterte sie die Höhe und konnte dann auch noch 1,48 Meter überspringen. Neuer Vereinsrekord in der W12! Die 1,51 Meter waren dann nach zwei Anlaufversuchen zu hoch und so beendete sie ihren Wettkampf freudestrahlend und zog mit dem überragenden Hochsprung an der Edenkobenerin vorbei und führte nun mit 19 Punkten. Den ersten Platz gab sie danach auch nicht mehr her und warf den Speer 14,39 Meter weit. Weiter als alle in ihrer Klasse. Mit 2090 Punkte gewann Louisa verdient und das nach zwei Wochen Trainingspause und Ungewissheit ob sie den Wettkampf überhaupt gemeistert bekommt, da doch einige neue Disziplinen wie Hürdenlauf und Speerwurf dabei waren.

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Weniger spannend dann der Wettbewerb von Moritz. Bei 5 Disziplinsiegen war ihm die Pfalzwertung sicher. In 10,70 Sekunden startete auch er gut im Hürdenwald und verpasste leider einen Lauf mit etwas stärkeren Konkurrenten und lief so nur 10,70 Sekunden. Bestzeitzeit dann im Sprint, bei dem es etwas unklar war wann er den laufen musste, da der Zeitplan kurzfristig geändert wurde. 10,96 Sekunden so schnell wie nie! Auch 1,36 Meter im Hochsprung bedeuten neue Bestleistung und genauso der Speerwurf, da er diese Disziplin zum ersten Mal machte und mit 25,51 Metern eine sehr gute Weite erzielte. Nach einem langen Wettkampftag haderte er mit sich beim Weitsprung, nur 4,23 Meter waren nicht das was sich der dreizehnjährige vorstellte, was aber nach vier Disziplinen eigentlich ganz in Ordnung war, zumal Moritz auch immer vor dem Brett absprang. Titel Nummer drei für den LTV gewann Moritz mit 2136 Punkten!

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Platz zwei in der Pfalzwertung belegte Lea Karasu (W14), die vor allem im Weitsprung überzeugte und gleich zu Beginn des langen Wettkampftages mit 4,65 Meter zu neuer Bestleistung sprang. 14 Sekunden im Sprint und  20,83 Meter im Speerwurf rundeten einen guten Mehrkampf ab und liesen die Hürden vergessen und auch den ungeliebten Hochsprung. Mit 2075 Punkten und Platz zwei war Lea zufrieden, da Platz eins außerhalb ihrer Reichweite war.

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Den Blockwettkampf Wurf absolvierte Marie Kurzidem (W15), die mit dem Diskuswurf eine ganz neue Disziplin ohne viel Training im Wettkampf testete. Das der Diskus eine sehr schwierig zu werfendes Gerät ist merke Marie sehr schnell, dennoch hatte sie kein Erbarmen mit dem ein Kilogramm schweren Diskus und schleuderte ihn auf 15,75 Meter. Der Hürdenlauf klappt leider immer noch nicht wie gewünscht. Trotzdem gewann Marie gegen ihre Konkurrentin aus Eisenberg, ebenso wie den Weitsprung mit 4,25 Metern und den Sprint in 13,96 Metern, sodass Marie vor dem abschließenden Kugelstoß zwar drei Disziplinsiege aufweisen konnte aber wegen der deutliche weiteren Diskusleistung mit 18 Punkten im Rückstand lag. Der erste Versuch machte Hoffnung den Spieß umzudrehen, Marie beförderte die Kugel auf 8,90 Meter und ihre Konkurrentin nur auf 8,55 Meter. Es fehlten also nur noch drei Punkte. Doch ein prüfender Blick auf das Ergebnisprotokoll ergab ein anderes Bild, die Kampfrichter hatten für Marie 9,98 Meter notiert, ein Wert der nicht stimmen konnte. Nach dem zweiten Versuch der nur 8,70 Meter weit war waren Marie und ihr Trainer Christian sich einig, dass der Wert nicht stimmen konnte und so wurde beim Wettkampfleiter darauf hingewiesen, dass hier ein Fehler passiert sein musste.  Marie durfte dann den ersten Versuch zum Schluss wiederhohl und beförderter die Kugel auf 9,25 Meter eine sehr zufriedenstellende Leistung die ehrlich erbracht wurde. Ein absolut faires verhalten, was Marie zwar den Gesamtsieg kostete, denn ihre Konkurrentin stieß 9,24 Meter. Doch so konnte sich Marie ohne schlechtes Gewissen ehrlich über ihren tollen zweiten Platz freuen mit 2108 Punkten. Ein absolut hervorhebendes Verhalten, das Trainer Christian der noch vierzehnjährigen hoch anrechnet.  Ein toller Sportsgeist!

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      von: C. Heilmann    Datum: 16.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1333

spike  Pfalzemeisterschaften Senioren  spike

Edenkoben 8. Juni: Bei den Seniorenmeisterschaften gewann Astrid Wulfert als einzige Starterin des LTVs den Pfalzmeistertitel über 100m sowie 80m Hürden. Mit Neuer Bestleistung im Kugelstoßen war Astrid dann hochzufrieden und freute sich demnach über den zweiten Platz mit 8,52 Metern. Leider musste sie auf ihren vierten Start dem Weitsprung wegen Problemen an der Achillessehne verzichten.

von: C. Heilmann    Datum: 15.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1332

spike  Zwei Pfalzmeistertitel im Mehrkampf bei Pfingstsportfest  spike

Limburgerhof 9./10. Juni: Vier Nachwuchsmehrkämpfer stellten sich der anspruchsvollsten Leichtathletikdisziplin dem Siebenkampf bzw. Neunkampf. (In der U16 wird bei den Jungs anstelle des Zehnkampfes nur ein Neunkampf absolviert, der kein 400 Meter Sprint enthält.) Für alle Vier war es das erste Mal und so hieß es in vielen ungewohnten Disziplinen Erfahrungen sammeln, denn um alle Disziplinen optimal vorzubereiten ist jahrelanges Training notwendig.

Einen guten Start hatte Bastian Daum M14 über 100 Meter in 12,26 Sekunden, der mit neuer Bestzeit als schnellster in den Wettkampf startete. Es folgte solide 8,94 Meter im Kugelstoße,n ein guter Wert für Bastian, der sich eher im Sprint und Sprung zuhause fühlt. Das zeigte sich dann im Stabhochsprung, mit nur zwei Trainingseinheiten Stabhochsprung in der Vorbereitung meisterte er 2,30 Meter. Ähnlich wenige Trainingseinheiten absolvierte Bastian beim Speerwurf, dennoch gelang es ihm den Speer gleich im ersten Versuch auf 30,75 Meter zu schleudern. Der zweite Versuch war fast fünf Meter weiter, doch leider übertrat Bastian und somit war der Wurf ungültig. Zum Abschluss des ersten Mehrkampftages ging es in die Sandgrube, solide 4,98 Meter zum Auftakt gaben ein gutes Gefühl sich noch steigern zu können. Es folgte ein Sprung auf 5,08 Meter und die Hoffnung auf noch mehr, denn beide Sprünge waren immer vor dem Brett gesprungen. Doch leider wurde daraus nichts mehr. Mit drei neuen Bestleistungen übernachtete Bastian auf Rang drei in der Gesamtwertung und Rang eins in der Pfalzwertung.

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Leichter Regen zu Beginn des zweiten Tages sorgte für einen nassen Diskusring, da Bastian seine Versuche aber aus dem Stand absolvierte störte ihn das nicht weiter und er verbuchte gleich im ersten Versuch mit 25,02 Meter seine beste Weite. Der Hürdenlauf misslang am Start. Aus unerklärlichen Gründen passte sowohl bei Bastian als auch bei seinem Konkurrenten der Anlauf zur ersten Hürde nicht. Sodass sie beide zwei Schritte mehr machten mussten und so erst nach der dritten Hürde wie gewohnt laufen konnten. Ein bitterer Rückschlag für Bastian in seiner Paradedisziplin., die er trotzdem gewinnen konnte. Es folgten 1,48 Meter Bestleistung im Hochsprung und somit war auch Tag zwei fast zu Ende. Es fehlten nur noch die 1000 Meter. Die erste Runde deutete auf eine Zielzeit von ca. drei Minuten hin, jedoch nahm Bastian das Tempo etwas heraus und konnte dann am Ende noch zu einem langen Endspurt ansetzen. In 3:18,15 Minuten erreichte er da Ziel und freute sich über einen ausgezeichneten dritten Platz gegen nationale Konkurenz sowie den Pfalzmeistertitel der M14 im Neunkampf mit 4326 Punkten. Ganz knapp verpasste er damit um 74 Punkte die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften.

Pech hatte Jan Mayer, der nach dem Zieleinlauf der 100 Meter stürzte und so über seine Bestzeit von 13,27 Sekunden nicht wirklich freuen konnte. Gehandicapt stieß er die Kugel 8,01 Meter weit, Bestleistung trotz schmerzen. Leider konnte Jan aber nicht mehr weiter machen und so musste der vierzehnjährig den Wettkampf vorzeitig beenden.

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Im Siebenkampf der W15 testete Marie Kurzidem ihre Vielseitigkeit. Gleich zu Beginn stand der ungeliebte Speerwurf auf dem Plan, den sie mit 16,55 Meter ordentlich beendete. Der Hürdenlauf klappte plötzlich im letzten Training nicht mehr so wie gewünscht und somit war Marie froh dass sie nach den acht Hürden einfach ins Ziel kam. Dann wendete sich das Blatt zum Guten: Im Weitsprung sprang Marie 4,43 Meter neue Bestleistung, die sie gleich im dritten Versuch erneut bestätigte. Mit 13,74 Sekunden rundete sie ihren Tag ab, ihre zweitschnellste jemals gelaufene Zeit. Damit lag sie nach dem ersten Tag auf dem achten Rang, in der Pfalzwertung sogar in Führung. Mit dem regnerischen Auftakt des zweiten Tages kam Marie nicht ganz so gut zurecht. Nur 8,84 Meter aus dem dritten Versuch im Kugelstoß waren nicht das, was sie die vierzehnjährige vorgenommen hatte. Im Hochsprung meisterte sie 1,36 Meter und scheiterte nur ganz knapp an der neuen Bestleistung von 1,39 Metern. Beim 800-Meter-Lauf lief Marie ein gute Rennen, gleich zu Beginn startete sie mit einem deutlich höherem Tempo als geplant und wurde am Ende für diesen Mut belohnt: 2:47,32 Minuten bedeuteten neue Bestleistung. Gegen starke Konkurrenz aus Hessen und Reinhessen  belegte Marie in der Gesamtwertung mit 3034 Punkten Rang acht und konnte die Pfalzwertung für sich entscheiden!

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Vierte Mehrkämpferin war Maren Franke in der U18, die wie alle anderen gegen sehr gute Mehrkämpfer aus ganz Deutschland antrat. Der Auftakt gelang ihr in 15,70 Sekunden über 100 Meter Hürden optimal mit Bestleistung. Nach dem „Durchhänger“ bei den RLP-Meisterschaften eine Woche zuvor fand sie wieder zu ihrer alten Stärke zurück. Es folgte mit 1,41 Metern im Hochsprung gleich die nächste Bestleistung und Maren war froh die zwei Wackel-Disziplinen hinter sich gebracht zu haben. Die Erleichterung zeigte sich dann auch im Kugelstoßen, gleich der erste Stoß flog sehr weit, auf fast 12 Meter doch leider war er ungültig. Leider schaffte es Maren dann nicht mehr so weit zu stoßen und ärgerte sich dann über 10,89 Meter die sie im dritten Versuch stieß. Mit 13,44 Sekunden im 100 Meter Sprint bei viel Gegenwind beendete Maren auf Platz acht den ersten Wettkampftag. Mit müden Beinen sprang Maren 4,90 Meter im zweiten Versuch des Weitsprungwettbewerbs. Zwar traf Maren das Brett sehr gut doch fehlte beim letzten Versuch die Absprungstreckung und somit konnte Maren auch hier keine Bestleistung sammeln. Freudestrahlend schloss Maren den Speerwurf mit einem tollen Wurf auf 28,7 Meter ab. Eine Weite mit der sie im Vorfeld nie gerechnet hatte. Gut gelaunt ging es dann an die 800 Meter, auf die sich kaum eine Mehrkämpferin freut. Trotzdem gab Maren gleich von Anfang an Gas und biss sich an Position vier fest. Nach sechshundert Metern verlor sie dann eine Position konnte diese dann aber durch einen beherzten Endspurt wieder gut machen, sodass in schnellen 2:40,07 Minuten das Ziel erreichte. Damit beendete sie einen guten Siebenkampf in Bestzeit und konnte sich mit 4112 Punkten auf Rang fünf Vorschieben. Die Pfalzmeisterschaften der U18 finden im September statt bei denen Maren gute Chancen auf den Titel hat, da in Limburgerhof keine Pfälzerin besser war als Maren!

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„Ein tolles Mehrkampfwochenende mit zahlreichen sehr guten Leistungen“ resümierte Trainer Christian Heilmann bei dem die vier Nachwuchsathleten auch bestens mit den Negativ-Situationen, die so ein Wettkampf mitbringen sind super umgegangen sind. „Eine tolle Truppe die in den nächsten Jahren hoffentlich um weitere Mehrkämpfer wächst!“ So der Wunsch von Christian.

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      von: C. Heilmann    Datum: 10.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1330

spike  Kampfkrümel siegen in Offenbach  spike

Offenbach 8. Juni: Am Pfingstsamstag starteten die U10 und U8 Mannschaften des LTV Bad Dürkheim beim Kila Cup in Offenbach.

Den Anfang machte das U10 Team, die LTV Kampfkekse. Für die Mannschaft  mit Lara Eiler, Tilda Rett, Paula Roth, Moritz Bergner, Leo Blankenfuland, Linus Heck, Finn Rogge, Oscar Schirmer und Leonard Wolf galt es, den guten Saisonstart von vor 3 Wochen zu bestätigen. Das Team, das sich hauptsächlich aus dem jüngeren Jahrgang zusammensetzte, trat in den Disziplinen „Hindernisstaffel, Medizinballstossen, Team-Biathlon und Wechselsprünge“ an.  Bei der Hindernisstaffel mussten in 3 Minuten so viele Bananenkisten wie möglich übersprungen werden. Hier erzielte der LTV Nachwuchs den 7. Platz. Auch bei den koordinativ anspruchsvollen Wechselsprüngen, die eine Vorform des Dreisprungs darstellen,  erreichten die Kampfkekse den 7. Platz. Paula Roth zeigte mit insgesamt 20 Sekunden aus drei Durchgängen die stärkste Leistung ihres Teams. Eine mäßigen Wettkampf zeigten die 9 Bad Dürkheimer beim Medizinballstossen und erreichten in dieser Disziplin den 9. Platz.  Zum Abschluss des Wettbewerbes fand der Team-Biathlon statt, eine Kombination aus Ausdauerlauf und Wurf. Hier gelang den LTV Kampfkeksen ein perfekter Lauf! Bereits das erste Pärchen mit Leo und Finn traf alle Hütchen und musste nicht in die Strafrunde. In Führung liegend schickten sie Lara und Linus ins Rennen. Auch die beiden zeigten eine blitzsaubere Leistung  und übergaben fehlerfrei an Tilda und Oscar. Das laufstarke Duo musste lediglich 1x in die Strafrunde und gewann das Rennen souverän in fantastischen 6:36 Minuten. Das bedeutete einen unangefochtenen Sieg in dieser Disziplin. In der Gesamtabrechnung erreichten die LTV Kampfkekse den 4. Platz. Bei 16 teilnehmenden Mannschaften ein tolles Ergebnis. So erkämpfte sich das Team in dieser Saison bereits zweimal den 4. Platz. Da sollte beim nächsten Wettkampf doch ein Platz auf dem Podest möglich sein!

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Als abschließende Altersklasse startete die U8 mit 7 teilnehmenden Mannschaften.  Für einige der 9  LTV Kinder  war es der erste Wettkampf überhaupt. So war Trainerin Roth hochzufrieden über den 2. Platz in der Hindernisstaffel. Alle Kinder liefen ein starkes Rennen und die Wechsel klappten reibungslos. Gutgelaunt  zog das Team zum Beidarmigen Stoßen. Durch die hervorragende Leistung von Henri Kranz und Fynn-Luca Sonderschäfer konnte der LTV Nachwuchs diese Disziplin für sich entscheiden. Die beiden Jungen zeigten mit jeweils 29 Punkten die beste Leistung aller U8 Kinder! Beim anschließenden Ziel-Weitsprung erreichten die LTV Kampfkrümel einen guten 3. Platz. Hier zeigte wieder einmal Henri Kranz sein Sprungtalent und war Bester seiner Mannschaft. Auch bei der U8 war der abschließende Wettbewerb der Team-Biathlon. Von ihren Mannschaftskameraden aus der U10 angefeuert, gelang den Kampfkrümeln ein grandioses Rennen. Musste das erste Duo mit Leonie und Eva noch 3x mal in der Strafrund kreisen, liesen Lukas und Lucas sowie Henri und Paul  kein Hütchen stehen und rannten mit großem Vorsprung ins Ziel. Dies bedeutete Platz 1 in der Ausdauer Disziplin! Nachdem bei der Siegerehrung nur noch zwei Mannschaften übrig blieben, nämlich die Rennmäuse aus Bruchweiler und die LTV Kampfkrümel, stieg die Spannung ins unermessliche! Wer hat den Wettkampf der U8 gewonnen? Zur großen Freude der Kinder teilten sich beide Mannschaften mit hervorragenden 7 Rangpunkten den Tagessieg! Voller Freude nahmen die 9 Kampfkrümel, Leonie Niewoudt, Eva Roth, Lucas Heck, Lukas Jaworek, Linus Meinhardt, Leo Höller, Henri Kranz, Paul Kuhmann und Fynn-Luca Sonderschäfer ihre Goldmedaille entgegen. 

19_06_08_Kila_U8_gruppe

   von: E. Roth    Datum: 10.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1331

spike  Gute Leistungen bei RLP-Meisterschaften  spike

Saulheim 02. Juni: Sehr heiß waren die RLP-Meisterschaften der U18 und Aktiven im rheinhessischen Saulheim. Zu Beginn des Tages waren die Temperaturen noch erträglich, sodass Maren Franke in der U18 bei sehr guten Bedingungen die 100 Meter absolvieren konnte. Nach ausführlichem Aufwärmen ging es ungewohnter Weise einmal ein paar Minuten vor dem Zeitplan los, sodass Maren keine Zeit blieb viel über den Lauf nachzudenken, sondern es sofort los ging. In 13,27 Sekunden wurde sie nach einem verhaltenen Start zweite ihres Vorlaufes, qualifizierte sich damit leider nicht für das Finale der besten Sieben. Mit der elft-schnellsten Zeit und einer leichten Steigerung gegenüber der Vorwoche zeigte sich Maren zufrieden und ging etwa eine Stunde später im Hürdensprint an den Start. Hier hatte sie nach einem Trainingsturz am Montag deutlich mehr Respekt vor den zehn Hindernissen als noch vor zwei Wochen. Letztendlich absolvierte sie ihren Lauf fehlerfrei und wurde als Dritte. Mit 16,45 Sekunden wurde sie insgesamt Sechste. Nach drei Jahren Hürdenpause versuchte sich auch Trainer Christian Heilmann in der Männerklasse an den 110 Meter Hürden. In 17,44 Sekunden hatte der „Senior“ gegen die 10 Jahre jüngere Konkurrenz keine Chancen freute sich aber über einen gelungenen Lauf und die beste Zeit seit 2015.

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Nach dem verpassten Finaleinzug im 100 Meter Sprint entschied sich Maren noch spontan im Weitsprung anzutreten. Schwierige Windverhältnisse sorgten dafür das Maren nur ein einziges Mal das Brett traf und meist weit entfernt vom Brett absprang. Mit ihrem dritten Versuch auf 4,94 Meter qualifizierte sie sich für den Endkampf, für den sich Leonie Mayer, die nur im Weitsprung antrat, schon im zweiten Versuch mit einem Sprung auf 4,85 qualifizierte. Auch Leonie hatte einige Probleme in den Wettkampf reinzufinden. Entweder passte der Anlauf oder der Absprung, aber beides gleichzeitig wollte nie gelingen. Trotzdem freute sie sich über den einen guten Sprung auf 4,85, die Finalteilnahme und Platz Acht. Maren steigerte sich im letzten Versuch auf 4,96 Meter. Sie zeigte sich nicht ganz glücklich über den Ausgang, da die Medaillenränge ab 5,18 Meter in erreichbarer Nähe lagen und Maren Fünfte wurde

      von: C. Heilmann    Datum: 2.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1329

spike  Trainingslager Spanien  spike

Nerja (Spanien) 23. -30 April: Nachdem drei Jahren kein Trainingslager in Spanien zustande gekommen ist war es in diesem Jahr endlich wieder soweit, eine achtköpfige Gruppe fand sich zusammen um in Spanien sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Der 23. April war der Anfang einer sportlichen Reise, die zunächst unter keinem guten Stern stand, denn lange fehlte das sicher reservierte Stadion.

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Besonders aufregend was es für Maren Franke, denn dies war ihr erster Flug: Es ging ins Trainingslager nach Spanien. Für mich war es auch ein besonderes Erlebnis denn dies war mein erstes Trainingslager. Lena Metzner ist diesbezüglich ein alter Hase, denn sie war schon auf vielen Veranstaltungen und Events des LTVs dabei und auch 2015 mit in Nerja. Christian Heilmann hatte als Trainer nicht nur alles super organisiert, sondern auch für eine harmonische Gruppe gesorgt.
Wir waren eine Woche in Nerja (ca. eine Autostunde östlich von Malaga), hatten davon fünf Tage Training und einen freien Tag an dem wir einen spontanen und beeindrucken Ausflug nach Gibraltar gemacht haben.

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Jeden Tag standen Training mit abwechslungsreichen Übungen und Disziplinen  - leider nicht im Stadion in Nerja was 10 Minute zu Fuß von der Unterkunft entfernt lag - sondern im Stadion von Velez-Malaga, wo wir ca. 25 Minuten mit dem Auto hinfahren mussten, da das Stadion von Nerja kurzfristig renoviert wurde. Was wir im Februar erfuhren, nachdem wir bereits im Oktober die Reservierung bestätigt bekamen. Nach einigen Wochen Ungewissheit dann die Erleichterung: ein tolles Stadion mit nettem Verein von dem wir alles nutzen durften. Die Schwerpunkte lagen auf Sprint, Hochsprung, Hürden und Weitsprung. Dabei wurden wir häufiger von spanischen „Chicos“ angefeuert. Ein weiteres Highlight war das Training am Strand mit dem Christian uns wieder überraschte. Bei Staffel- und Hopserlauf in Sand und Wasser hatten wir ziemlich viel Spaß. Aber auch entspannen konnten wir am Strand, denn das Wetter war nach zwei Tagen Regen so gut, dass wir an den trainingfreien Nachmittagen fast immer am Strand waren, dort die Felsen erkundeten oder einfach nur die Sonne genossen. Und schafften wir es nicht an den Strand hatten wir ebensoviel Spaß in unserem hauseigenen Pool!

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Natürlich hatten wir bei dem vielen Training auch immer mächtigen Appetit. Morgens fing alles mit einem lecken Frühstück an. Es gab frischen Obstsalat, Müsli und Brot. Abends wurde dann gekocht. Es gab alles von Nudeln über Reis, Kartoffel, Fisch und Burger. Zusammen zuzubereiten und abzuräumen war selbstverständlich. Das gemeinsame Kochen hat für eine enorme Gruppenstärkung gesorgt.
Beim Abendessen mit Sonnenuntergang wurde über die Abendplanung und den nächsten Tag gesprochen. Meistens haben wir Kartenspiele gespielt. Ruby, Marie und Leonie machten auch noch einem Abendspaziergang zum Strand. Lena und Maren sind zum Europaplatz gelaufen. Christian und Astrid hatten immer die Uhr im Blick, damit wir bloß nicht später als 22:00 Uhr nach Hause kommen würden. Als wir nach Hause kamen konnten wir noch von der Dachterrasse den prächtigen Sternenhimmel beobachten. Ronja wartete oft schon auf uns, damit wir alle gemeinsam noch das heiß geliebte Spanienspiel „Skip-Bo“ spielen konnten. Danach ging es für alle ins Bett damit wir für den nächsten Tag fit waren.

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Dies war eine unglaubliche und ereignisreiche Woche mit viel Spaß. Jetzt sind wir fit und vorbereitet für die nächsten Wettkämpfe. Ich freue mich schon gespannt auf nächstes Jahr vielleicht sogar mit Jungs als männliche Unterstützung für Christian.

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   von: M. Kurzidem    Datum: 1.6.2019    Kategorie: Sport     ID: 1327

spike  Silber und Bronze bei RLP U16  spike

Bad Bergzabern 25. Mai: Ein Sonniger morgen lies auf einen vielversprechende RLP-Meisterschaften hoffen. Den Anfang machten die Kugelstoßerinnen: Lea Karasu (W14) konnte gleich im ersten Versuch die Kugel auf 8,08 Meter befördern. Anschließend folgte noch eine Steigerung auf 8,23 Meter ihre Tages. Die frühe Startzeit verhinderte wohl eine bessere Leistung, da Lea noch nicht ganz wach war uns so musste sie sich mit Platz Fünf begnügen. Auch im folgenden Wettbewerb der W15 war Marie Kurzidem noch nicht ganz wach trotz eines guten Startes mit 8,97 Meter fühlte sich Marie müde und konnte ihren dritten Platz aus dem ersten Versuch nicht verteidigen. Und rutsche dann nach und nach auf Platz fünf zurück. Die erste Medaille des Tages erkämpfte sich Jan Mayer, der im Hochsprung antrat. Gute Sprünge vor dem Wettkampf zeigten, dass der vierzehnjährige viel mehr Routine in den Anlauf brachte. Und somit übersprang Jan die ersten zwei Höhen im ersten Anlauf und scheiterte dann knapp an den 1,50 Metern. Unzufrieden über den verpatzen letzten Sprung freute sich Jan trotzdem sehr über die Bronzemedaille!

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Es folgten die Laufwettbewerbe, bei denen die Medaillenchancen für Bastian Daum (M14) anhand der Meldezeiten weniger gut standen. Mit den 12,59 Sekunden von den Pfalzmeisterschaften von vor zwei Wochen stand er nur auf Rang fünf. Daher wurde er in den zweiten und damit den schwächeren Zeitendlauf gesetzt. Unbeeindruckt davon spulte das junge Nachwuchstalent sein Hürdenprogramm ab und überquerte die acht Hindernisse mühelos. Belohnt wurde Bastian dann mit einer tollen Bestzeit von 11,89 Sekunden und der Silbermedaille! Nur der Mainzer Cedric Mühlmann war in 11,87 Sekunden einen Wimpernschlag schneller. Damit unterbot er die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften (12,6 Sekunden) nun deutlich und könnte dort sicherlich eine sehr gute Platzierung laufen, wenn es keinen Terminkonflikt mit dem Fußball gäbe.  Zu schnell startete dann Bastian aus dem Startblock bei den 100 Meter Vorläufen, sah die rote Karte für den Fehlstart und konnte seine Sachen packen.

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Einen gültigen, aber nicht zufriedenstellenden Start absolvierte Marie, die in 13,80 Sekunden als  Vierte ihres Vorlaufs ins Ziel sprintete. Damit blieb sie knapp über ihrer Bestzeit von der Vorwoche und verpasste die Qualifikation für das Finale um 0,19 Sekunden.  Eine neue Bestzeit, nach sehr gutem Start, sprintete Lea in 13,93 Sekunden und freute sich trotz verpasstem Finale der W14 über die tolle Zeit.

Nach langem Warten dann endlich der Weitsprung als die letzte Disziplin des Tages, doch wie zu erwarten waren 4 Stunden Warten nicht besonders leistungsfördernd, Lea schaffte es nie auf dem Brett abzuspringen, sondern immer 30 Zentimeter früher, sodass sie unzufrieden mit 4,19 Meter aus dem dritten Versuch den Wettkampf als elfte beendete. Ebenso wie Schwester Yasmin (WJU20), die mit 4,75 Metern alles andere als zufrieden war und Neunte wurde.

      von: C. Heilmann    Datum: 26.5.2019    Kategorie: Sport     ID: 1325

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